Aktionstag der 6c: Federsee-Museum
Zurück"Besuch in Bad Buchau": Hierzu haben wir uns um 7.50 Uhr auf dem Busbahnhof in Rottweil getroffen. Nach etwa zweistündiger Fahrt waren wir schließlich am Ziel. Dort angekommen, erholten wir uns zuerst einmal von der langen Busfahrt und nahmen einen kleinen Imbiss auf Bänken zu uns. Dann kam auch schon unser Führer. Er stellte sich kurz als Rudolf vor und dann ging es auch schon los mit der Museumsführung:
Unsere erste Station war das steinzeitlich eingerichtete Dorf. Hierbei konnten wir die jungsteinzeitliche Siedlungslandschaft unserer Vorfahren bestaunen. Es war sehr interessant zu sehen wie einfach die Bauten und deren Einrichtung war. Viele interessante Hilfsmittel (Werkzeuge) ließen auf den Ideenreichtum unserer Vorfahren schließen. Bei diesem Streifzug durch die verschiedenen Häuser wurde uns alles gut erklärt. Anschließend hatten wir auch noch die Möglichkeit alleine durch die Häuser zu gehen, um uns die Dinge, die uns besonders interessierten in Ruhe anzusehen. Als nächster Programmpunkt durften wir eine Gemüsesuppe wie in der Steinzeit zubereiten. Hierzu wurde von uns Gemüse mit messerscharfen Steinen klein geschnitten. Anschließend wurde das Gemüse in einen mit Wasser befüllten Tontopf gegeben. Nun musste Feuer gemacht werden, aber nicht etwa mit einem Feuerzeug, sondern eben auch wie in der Steinzeit. Wie schwierig das war, durfte auch jeder mal ausprobieren. Doch auch unserem Führer wollte es nicht so recht gelingen.
Dann wurde das Essen auf das Feuer gestellt. Während die Suppe gekocht wurde, konnten wir ins Museum hineingehen und auch Fragen stellen. Dann gab es Essen. Einstimmig wurde festgestellt, dass es zu Hause wesentlich besser schmeckt. Nach dem Essen durften wir uns mit Farbe, die natürlich nach steinzeitlicher Methode hergestellt wurde bemalen. Das hat richtig Spaß gemacht. Dann ging es ans Speerwerfen. Die Technik wurde uns genau erklärt. Zu guter letzt durften wir uns Armkettchen, wie sie in der Steinzeit getragen wurden, herstellen. Auch das erforderte viel Geschick. Überhaupt haben wir festgestellt, dass unsere "primitiven" Vorfahren ganz schon ideenreich und geschickt waren, nur ihr Essen war nicht wirklich gut.
Dann war auch leider schon Zeit zum Gehen. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Tabitha Henselmann, Kl. 6c




























