Berichte aus der BORS-Woche

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15.11.2010

In der Woche vom 15.11.2010 bis 19.11.2010 fand das Berufspraktikum statt: In diesem Zeitraum hatten alle 9-er Klassen "schulfrei", um in den Betriebenin und um Rottweil als Praktikanten tätig sein zu können.

In diesem Schuljahr haben einige Schüler_innen ihre Praktikumsberichte zur Veröffentlichung freigegeben:

Polizeidirektion Rottweil

Der Leitende Polizeidirektor der Polizeidirektion Rottweil ist Herr Sigg. Es sind 262 Beschäftigte dort, von diesen 262 sind 235 Polizeibeamte und 202 sind in der Schutzpolizei. Von diesen 202 sind 33 bei der Kriminalpolizei tätig. Man kann Schutzpolizist/in, Kriminalpolizist/in, Hundeführer/in, Wasserschutzpolizist/in, Autobahnpolizist/in oder Berittener Polizist werden. Das Gebäude steht in 78628 Rottweil in der Kaiserstraße 10. Unter der Internetadresse "www.polizei-rottweil.de" kann man die Homepage der Polizei besuchen. Die meisten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte müssen im Schichtdienst arbeiten. Die Standorte der Bereitschaftspolizei in Baden-Württemberg sind in Lahr, Biberach, Böblingen, Göppingen und Bruchsal. Im Landkreis Rottweil gibt es drei Polizeireviere und einen kleinen in Zimmern. Mich hat Herr Herrmann betreut, er war sehr nett und sehr ehrlich. Er hat auch unangenehme Sachen deutlich zum Ausdruck gebracht.  Es werden jedes Jahr 800 Azubis angenommen (Baden-Württemberg), 250 Plätze von den 800 stehen für den Gehobenen Dienst frei. Ich finde das Betriebsklima bei der Polizei sehr gut, weil alle immer freundlich sind. Wenn man morgens gekommen ist wurde man immer mit einem Lächeln im Gesicht begrüßt.

Das Anforderungsprofil bei der Polizei sieht folgendermaßen aus:

  • Körperlich fit und gesund/sportlich
  • mindestens 1,60m
  • Deutsche(er)
  • Sehleistung (man muss ohne Brille 50% sehen)
  • selbstbewusst sein
  • Kommunikation/Kontaktfreudigkeit
  • Teamarbeit/Teamfähigkeit
  • Schulabschluss mindestens Mittlere Reife
  • Keine Vorstrafen
  • Rasche Auffassungsgabe
  • Offenheit
  • Zuverlässigkeit, verantwortungsbewusst
  • Geduld und Ausdauer, klare Ausdrucksweise, belastbar
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Sehr gute Konstitution

Der Polizeiberuf ist ein Öffentlicher Beruf, weil er in der Öffentlichkeit stattfindet. Wenn ich introvertierter Mensch bin, dann passe ich nicht zur Polizei, weil ich bei der Polizei handeln und nicht zuschauen darf.

Ausbildung

Bevor man in die Ausbildung geht muss man einen Einstellungstest bestehen. Dergliedert sich wie folgt

Schriftlicher Testteil

  • Diktat und Sprachverständnistest, Computergestützter Intelligenztest
  • Sportleistungstest: Koordination Schnelligkeit Ausdauer (2100 m in 12 min.).
  • Multimediales Interview: mündlich, ca. 30 min. durch geschulten Interviewer
  • Ärztliche Untersuchung: Größe, Gesundheit, allgemeiner Hörtest, Sehtest, EKG

Für den Mittleren Dienst braucht man den Schulabschluss der mittleren Reife mit einem Durchschnitt von 3,2 (oder Abitur mit dem Durchschnitt von 4,0). Es gibt Ausnahmen, bei denen Hauptschüler genommen werden. Sie müssen aber vorher einen Beruf ausgeübt haben. Für den Gehobenen Dienst braucht man eine guten Abiturabschluss oder Fachhochschulreife mit einem Durchschnitt von 3,1. Die Schüler müssen schon einen Führerschein haben. Ein Realschüler muss Abitur nachholen, wenn er einen Gehobenen Dienst machen will. Jeder muss sich mit einem Bewerbungsbogen, Lebenslauf, Abstammungsurkunde und Schulzeugnis bewerben.

Die Ausbildung für den mittleren Dienst dauert 30 Monate und die für den gehobenen Dienst 45 Monate.

9 Monate Schule (Grundkurs)
3 Monate Praktikum
6 Monate Schule (Aufbaukurs)
6 Monate Praktikum
6 Monate Abschlussprüfung (Abschlusskurs mit Laufbahnprüfung)

Ausbildunqsvergütung:

1. Ausbildungsjahr 929 €
2. Ausbildungsjahr 985 €
3 Ausbildungsjahr 1039 €

Reflexion

Das Praktikum bei der Polizei hat mir gefallen, denn ich habe sehr vieles Neues über den Beruf des Polizisten erfahren. Besonders gut haben mir die Kriminalpolizei und die Fahrt nach Lahr gefallen. Das Schiessen mit den Laser-Pistolen fand ich cool. Aber ich habe festgestellt, dass der Beruf als Polizistin nicht zu mir passt. In dem Beruf muss man auch mal hart zu anderen sein (man muss auch mal zuschlagen) was ich nicht fertig bringen könnte. Während meinem Praktikum habe ich mich sehr wohl bei der Polizei gefühlt, vieles was ich dort erfahren habe, war für mich neu und Interessant. Sehr überraschend waren für mich die Hunde. Ich wusste nicht, dass sie so eine enorme Beisskraft haben. Meine Erwartungen vom Praktikum haben sich erfüllt. Ich werde aber auf jeden Fall andere Praktika noch machen, um den Beruf zu finden, der zu mir passt. Außerdem hatte ich in den Sommerferien im Krankenhaus ein Praktikum als Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht.

Mahle

Montag, 15.11.2010

Ich habe mich um 6.45 Uhr mit Marco vor der Pforte getroffen. Wir sind zur Pfote gegangen und haben dort einen Besucherausweis ausgefüllt. Nach kurzer Wartezeit wurden wir von einem Auszubildenden abgeholt. In der Lehrwerkstat hat er uns einen Zettel gegeben, den wir anschließend ausgefüllt haben. Herr Schmider, ein Ausbildungsleiter,  hat uns etwas zur Sicherheitunterweisung erklärt. Anschließend haben wir in einem Nebenzimmer einen Film über die Sicherheitsvorschriften angeschaut. Als wir wieder in die Lehrwerkstatt kamen, hat Herr Schmider uns einen Messschieber, eine Schutzbrille, Marken, um weitere Werkzeuge zu holen und einen Bauplan für einen Modelllastwagen gegeben. Er zeigte uns unsere Plätze, an denen eine Kiste mit dem benötigten Material bereit stand. Anschließend durften wir mit dem Bau des Lasters beginnen. Zuerst habe ich auf den Materialien Löcher und Biegekanten eingezeichnet. Von 9 - 9.15 Uhr  hatten wir Pause. Danach zeichnete ich die restlichen Löcher und Kanten ein. Als wir damit alle fertig waren, hat Herr Bayer, ein weiterer Ausbildungsleiter,  uns eine Bohrmaschineneinweisung gegeben. Ich begann Löcher zu bohren und die Materialien, die nicht die richtige Größe hatten, zurechtzuschneiden. Um 12.00 - 12.45 Uhr war Mittagspause. Nach der Pause machte ich damit weiter, die Löcher zu bohren und die Materialien zurechtzuschneiden. Um 15.30 Uhr hatten wir Feierabend.

Dienstag, 16.11.2010

Um 7.00 Uhr war Arbeitsbeginn. Ich habe an meinem Werkstück weiter gemacht. Ich kontrollierte die Löcher, die ich am Vortag gebohrt habe. Dann habe ich die Schnittstellen abgefeilt und die Löcher entgratet.. Von 9.00 - 9.15 Uhr hatten wir Pause. Danach habe ich Gewinde geschnitten. Anschließend habe ich das Blech für die Ladefläche gebogen und ein Lehrling hat sie mir  zusammengeschweißt. Als ich die Ladefläche fertig hatte begann ich damit die Teile schon einmal zusammen zu setzen. Von 12.00 bis 12.45 Uhr hatten wir Mittagspause. Danach habe ich mit dem Führerhaus weitergemacht. Acht Löcher mussten gebohrt werden und aufgefeilt, damit das Sägeblatt hindurch passte. Dann habe ich noch eine der zwei Seiten ausgefeilt. Um 15.30 Uhr hatten wir Feierabend.

Mittwoch, 17.11.2010

Ich habe um 7.00 Uhr mit der Arbeit begonnen. Zuerst habe ich noch die zweite Seite des Führerhauses ausgefeilt. Dann habe ich in das Blech für das Führerhaus noch zwei Löcher gebohrt um es an der Trageplatte zu befestigen. An der Trageplatte musste ich auch noch Löcher für die Lichter und das Führerhaus bohren.  Von 9.00- 9.15 Uhr hatten wir Pause. Anschließend habe ich das Führerhaus gebogen. Doch das hat nicht auf Anhieb geklappt. Ich musste es noch einmal gerade biegen und es erneut in Form bringen. Jetzt hatte ich alle Teile fertig und habe diese das erste Mal komplett zusammen gebaut. Dann baute ich die Teile wieder auseinander, denn die Metallteile sollten noch sandgestrahlt und lackiert werden. Da der Raum in dem die notwendige Maschine steht belegt war, stellte ich diese Arbeit zurück und feilte noch ein paar Kanten ab, um die Löcher so zu entgraten, dass die Schraube später nicht heraussteht. Danach hatte ich etwa 10 Minute nichts zu tun, da der Raum immer noch belegt war. Von 12.00 bis 12.45Uhr hatten wir Mittagspause. Nach der Mittagspause konnte ich die Metallteile sandstrahlen. Anschließend wurde ich von  Herrn Bayer  in eine Drehmaschine eingewiesen und dort drehte ich Stifte für Mahle Schlüsselanhänger. Zum Schluss lackierte ich meine Teile noch und lies sie über Nacht trocknen. Um 15.30 Uhr hatten wir Feierabend.

Donnerstag, 18.11.2010

Um 7.00 Uhr habe ich damit begonnen, die lackierten Teile an das Fahrzeug zu bauen. Das Führerhaus und die Ladefläche musste ich noch einmal sandstrahlen und lackieren, da ich die Farbe zu dick aufgesprüht hatte und diese deshalb herunter gelaufen war. Anschließend habe ich von Herrn Bayer eine Einweisung an einer anderen CNC- Drehmaschine bekommen und drehte dort ein Teil für einen Schlüsselanhänger. Von 9.00 - 9.15 Uhr hatten wir Pause. Danach habe ich mit den Teilen für den Schlüsselanhänger weitergemacht. Von 12.00 bis 12.45 Uhr hatten wir Mittagspause. Dann habe ich wieder die Teile für den Schlüsselanhänger gemacht. Um 14.00 Uhr hat ein Auszubildender eine Betriebsführung mit uns gemacht. Von 14.30 Uhr bis um 15.30 Uhr habe ich wieder die Schlüsselanhänger gemacht.

Freitag, 19.11.2010

Um 7.00 Uhr habe ich damit begonnen die Ladefläche noch einmal sandzustrahlen, da ich wieder zu viel Farbe verwendet hatte. Anschließend hat ein Lehrling die Ladefläche lackiert, da ich es nicht geschafft habe. Dann habe ich wieder Teile für die Schlüsselanhänger gedreht. Von 9.00 - 9.15 Uhr hatten wir Pause. Nach der Pause habe ich mit den Teilen für die Schlüsselanhänger weitergemacht. Um 11.55 Uhr habe ich die Ladefläche abgeholt und den Laster endgültig zusammengebaut. Von 12.00 bis 12.45Uhr hatten wir Mittagspause. Nach der Mittagspause haben wir (die Praktikanten) die Bohrmaschinen, die Schränke und den Messtisch geputzt. Um 14.30Uhr waren wir damit fertig. Dann sind wir zu Herr Bayer ins Büro gegangen. Er hat uns unsere Zertifikate gegeben und wir mussten die Dinge, die wir am ersten Tag bekommen haben zurückgeben. Zum Schluss haben wir uns verabschiedet und unser Besucherausweise an der Pforte abgegeben.

Reflexion

Mein Praktikum bei Mahle hat mir anfangs noch sehr gut gefallen. Den Lastwagen zu bauen war sehr abwechslungsreich und interessant. Man war mit den verschiedenen Beschäftigungen wie zum Beispiel anreißen oder bohren fertig, bevor es langweilig wurde. Doch als ich dann mit dem Lastwagen fertig war, habe ich auch die nicht so guten Seiten des Berufes kennen gelernt. Nur noch an einer Maschine zu stehen und immer den gleichen Handgriff zu machen, war natürlich nicht mehr so interessant. Außerdem hätte ich das Praktikum lieber als Fachinformatiker gemacht, doch ich habe leider keinen Praktikumsplatz gefunden. Trotz allem hat mir mein Praktikum gut gefallen. Dabei habe ich vor allem gelernt, wie es im Berufsleben zugeht.

Kreissparkasse Rottweil

Montag, 15.11.2010

Technisches Zentrum der Kreissparkasse Rottweil Von 8.30 bis 16.00 Uhr

Als ich an diesem Morgen aufstand und mich richtete, war ich aufgeregt und nervös. Nun war es 8.30 Uhr als sich als sich alle Praktikanten im Technischen Zentrum der Kreissparkasse Rottweil in einem Seminarraum trafen. Kurz darauf wurden wir von unseren Aufsichtspersonen in Empfang genommen. Eine der beiden Frauen war die Aus- und Weiterbildende namens Ina Fehrenbacher und einer weiteren Person namens Evgenia Kitsikoudi. Dies war eine Auszubildende. Kurz nach der Begrüßung wurden wir auf die Schweigepflicht darauf hingewiesen. Sie sagten uns, dass wir uns der Schweigepflicht verpflichten müssen, denn ansonsten könne man uns keine vertraulichen Dinge sagen oder geben. Also mussten wir alle ein Formular ausfüllen das bestätigt, dass wir uns der Schweigepflicht verpflichtet haben. Als dann alle wichtigen Sachen abgeschlossen waren haben wir uns gegenseitig vorgestellt und einen Praktikumsordner bekommen in dem das ganze Programm für die nächsten zwei Tage beinhaltet war. Um 9.15 Uhr haben wir in unserem Praktikumsordner das Kapitel Zahlungsverkehr durchgenommen, wo wir dann um 9.45 Uhr auch hingegangen sind. Dort haben wir dann das ganze was wir zuvor besprochen haben mal "live" mitbekommen. Gleich darauf um 10.15 bis 10.30 haben wir uns den Hauseigenen Fitnessraum besichtigt. Diesen Raum dürfen aber nur Mitarbeiter oder Azubis der Kreissparkasse Rottweil nutzen. Als wir dann wieder in unserem Seminarraum angekommen waren haben wir uns mit dem Thema "Grundlagen Wertpapier" beschäftigt. Auch zu diesem Thema haben wir natürlich die Abteilung besucht. Hierzu hat uns ein Mitarbeiter der Abteilung einen Vortrag gehalten und anhand eines Beispiels uns alles erklärt. Um 11.30 Uhr haben wir das Thema "Grundlagen Kompetenzzentrum Giro" behandelt, dass heißt alles rund um das Girokonto. Dazu mussten wir ein Rollenspiel spielen in dem wir einem Kunden ein Girokonto verkaufen sollten. Zu diesem Thema sind wir später auch noch in die dazugehörige Abteilung gegangen. Danach hatten wir alle eine Mittagspause von 12.00 bis 13.30 Uhr.

Nach der Mittagspause haben wir die Abteilung des "Kompetenzzentrum Spar" angeschaut. Wie zuletzt mussten wir auch hierzu ein Rollenspiel vorbereiten, indem es darum ging einem Kunden eine geeignete Sparmöglichkeit zu verkaufen. Um 14.30 Uhr haben wir in unserem Ordner die Grundlagen des "Medialer Vertrieb" angeschaut. Hierbei ging es rund um das Thema "Onlinebanking".

Auch der neue "TAN-Generator" war ein Thema, das wir uns angeschaut haben. Wie zu allen anderen Themen sind wir auch hierzu in die Abteilung des "Medialen Vertriebs" gegangen. Diese Abteilung lag nicht so wie die anderen Abteilungen im Technischen Zentrum der Kreissparkasse sondern im Hauptgebäude. Diese Abteiling war bisher die kleinste die wir uns angeschaut haben denn hier saßen nur 4-5 Personen die sich mit den Problemen der Kunden beschäftigen. Diese Besichtigung fand um 15.00 bis 15.15 Uhr statt. Nun stand nur noch ein Thema auf unserem Programmablauf nämlich "Allgemeines zum Ablauf der Ausbildung sowie der Berufsschule". Hierzu hatten wir ein DinA4 Blatt wo alles drauf stand was wir wissen müssen. Als wir diese Blatt gemeinsam gelesen und besprochen hatten, war es kurz vor 16.00 Uhr. Dann mussten wir nur noch ein kleines Feedback zu dem heutigen Tag abgeben und durften dann auch alle nach Hause gehen.

Dienstag, 16.11.2010

Technisches Zentrum der Kreissparkasse Rottweil Von 8.30 bis 16.00 Uhr

Es ist 8.30 Uhr der zweite Tag des Praktikums hat angefangen. Alle Praktikanten erschienen Pünktlich sodass wir sofort anfangen konnten. Wie am gestrigen Tag haben wir auch heute wieder ein Programm dass wir abarbeiten müssen. Unser erster Termin hatten wir um 8.45 Uhr im Hauptgebäude, wo wir eine kleine Betriebsbesichtigung hatten. Wir schauten uns den Autoschalter, die Schließfachanlage, den Schalter wo man die Überweisungen bedruckt sowie die SB-Zone, wo wir alle verschiedenen Automaten ausprobieren durften. Bei dieser Besichtigung hat mir am meisten die Schließfachanlage beeindruckt, da dies ein wirklich beeindruckendes System ist. Unsere Führung endete um 10.00 Uhr. Als wir wieder im Nebengebäude waren haben wir das Thema "Grundlagen Kredit" behandelt. Dazu hat uns die Ausbilderin einige Arbeitsblätter gegeben wo wir zusammen bearbeitet haben. In diesen Arbeitsblätter ging es darum ob ein Kunde einen Kredit bekommt oder nicht. Später haben wir dazu auch noch die Abteilung angeschaut, wo uns eine Mitarbeiterin einen Vortrag gehalten hat. nach diesem Vortrag hat sie uns anhand eines Beispiels gezeigt, wie man ausrechnet wie viel man monatlich zahlen muss und wann man mit Abzahlen fertig ist. Um 11.00 Uhr hatten wir einen Termin im "Vermögensanlagecenter". Hierbei dreht sich alles rund um den "DAX" das heißt Aktien, Fonds, etc. Als wir diese Abteilung besuchten haben wir uns alle Um einen Computer gesetzt, wo uns eine Mitarbeiterin den "DAX" erklärt hat. Zu diesem Thema hatten wir eine Aufgabe. Wir mussten von verschiedenen Aktien den Aktuellen Kurs heraus finden. Hierbei hat uns die Mitarbeiterin geholfen. Später um 11.30 als wir wieder in unserem Seminarraum waren haben wir uns mit dem Thema "Werbung" beschäftigt. Unsere Aufgabe war es einen Werbespruch oder Werbeplakat uns auszudenken und auf ein Blatt Papier zu Zeichnen oder Schreiben. Als dann jeder seine eigene Werbung vorgestellt hatte sind wir wieder ins Hauptgebäude gelaufen, wo wir die Abteilung für Werbung besichtigt haben. Auch hier haben wir wieder einen Vortrag bekommen. Danach hatten wir wieder alle Mittagspause von 12.00 bis 13.30 Uhr.

Als wir uns wieder gesammelt haben konnten fortfahren. Unser nächstes Thema lautete "Grundlagen Außenhandel". Hierzu haben wir von unserer Ausbilderin verschiedene Überweisungen bekommen, die ich aber noch nie gesehen habe. Diese Überweisungen sind für Überweisungen in die ganze Welt oder Europa.

Als wir dann gelernt haben wie man solche Formulare ausfüllt, sind wir in die dazugehörige Abteilung gegangen. In dieser Abteilung sitzen Leute die alle Überweisungen nochmals überprüfen bevor diese getätigt werden. Hier werden auch größere Überweisungen getätigt, das heißt Überweisungen von großen Firmen die viele Mitarbeiter haben und nicht für jeden Mitarbeiter und seinen Lohn eine Überweisung schreiben will. Denn dann werden sogenannte "Überweisungsdisketten" abgegeben die, die Mitarbeiter die in dieser Abteilung arbeiten Tätigen. Dies war unsere letzte Abteilung die wir besichtigten. Die letzten Themen haben wir alle schriftlich bearbeitet. So wie unser nächstes Thema, das heißt "Verbundpartner - LBS, SV, DEKA". In diesem Teil unseres Praktikum haben wir alles über die Kreissparkasse und ihre Verbundpartner kennengelernt.

Mittwoch, 17.11.2010

Kreissparkasse Rottweil, Geschäftsstelle Dunningen Von 8.30 bis 12.00 Uhr

Als sich heute aufgestanden war ich nochmals ziemlich aufgeregt, denn heute war der erste Tag im Kundenverkehr. Dazu wurde ich in die Geschäftsstelle in Dunningen eingeteilt. Dort sollte ich dann die nächsten drei Tage verbringen. Als ich dann vor Ort angekommen war hatte ich noch etwa zehn Minuten Zeit ist die Filiale öffnete. Pünktlich um 8.30 Uhr wurde ich von dem Geschäftsführer empfangen. Er stellte mir die Mitarbeiter der Geschäftsstelle vor. Darunter waren auch meine Aufsichtspersonen Frau Nadine Kramer eine Auszubildende und Christian Haas der normalerweise als Kundenberater tätig ist. Kurz darauf bekam ich eine kurze Führung durch die Geschäftsstelle. Als sich dann alle Mitarbeiter an ihre Arbeit machten hatte mir ein anderer Kundenberater alles über das Computersystem der Kreissparkasse Rottweil informiert. Auch wie man die Konten der Kunden sich anschaut hat er mir anhand eines Beispiels gezeigt. Als dann die ersten Kunden kamen musste ich vor zum Schalter um mehr dort die Dinge erklären zu lassen. Erst nachdem mir alles erklärt wurde d.h. vom ausfüllen der einzelnen Auszahlungsformulare bis hin zum betreuen der Kunden durfte ich unter Aufsicht der Auszubildende einem Kunden bedienen. Da heute Mittwoch war kamen nicht so viele Leute um Geld abzuheben oder einzuzahlen. Darum durfte ich hinter die Kulissen schauen und andere Dinge bearbeiten. Um ca. 11.30 Uhr mussten wir die Kasse zählen um sicherzugehen dass auch alles mit rechten Dingen zuging. Dieser Vorgang benötigt viel Konzentration und Kopfrechnen. Selbst ein kleiner Fehler kann große Schäden anrichten. Als ich dann das ganze Geld gezählt habe, haben wir es in eine Geld Zählmaschine getan um nochmals nachzurechnen. Nachdem das ganze Geld gezählt wurde mussten wir es sortieren und in den Tresor einschließen. Was nicht besonders erstaunt hat war das der Tresor dreifach und vierfach gesichert ist. Nachdem dies erledigt war mussten wir die ganzen Computer herunterfahren. Auch die Überweisungen die an diesem Tag abgegeben wurden mussten wir sortieren, einpacken und zur Hauptstelle der Kreissparkasse Rottweil wegschicken. Dort werden diese dann nochmals überprüft. Nun zuallerletzt mussten wir noch den Haupteingang sicher verschließen sodass niemand Fremder hineinkann. Nun war als 12 Uhr und wir durften dann alle nachhause gehen. Heute war der leichteste Tag der Woche für mich denn ich hatte schon um 12 Uhr aus. Morgen jedoch am Dienstag wird der Tag ein bisschen länger denn ich muss bis oben 16 Uhr arbeiten. Aber das macht mir nicht aus den ich freue mich schon auf den nächsten Tag.

Donnerstag, 18.11.2010

Kreissparkasse Rottweil, Geschäftsstelle Dunningen Von 8.30 bis 16.00 Uhr

Als sich heute aufstand war ich nicht mehr so aufgeregt wie gestern. Heute war der längste und anstrengendster Tag der Woche. Als ich in Dunningen ankam und vor der Geschäftsstelle wartete haben sie mich gleich rein gelassen. Gleich darauf wurde der Nachttresor gelehrt und ich durfte dabei helfen. Sie haben mir erklärt das des Nachttresor für die Kunden die eine Firma oder ein Geschäft besitzen. Diese können dann auch spät abends noch ihr Geld in der Bank abgeben. Das funktioniert indem sie eine Geldkassette Mieten und darin ihr Geld aufbewahren können oder auch einzahlen können. Als dies erledigt war wurde die Bank pünktlich um 8.30 Uhr geöffnet. Es dauerte eine Weile bis die ersten Kunden kamen. In dieser Zeit hat mich einer der Kundenberater in sein Büro gebeten und mir dort einige Beispiele zum Thema Kredit zu zeigen. Dann um ca. 9.30 Uhr kam ein Ansturm von Kunden. In dieser Zeit war ich meistens bei der Auszubildenden die mir dann auch vieles erklärt und gezeigt hat. Auch ich durch die in dieser Zeit Kunden zusammen mit der Auszubildenden betreuen. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war wurde mir der Drucker für Überweisungen gezeigt und erklärt. Um 10.15 Uhr sagte mir der Kundenberater, dass in den nächsten zehn Minuten einen Geldtransporter kommen würde der die ganzen Geldautomaten wieder befüllt. Dann als es 10.30 Uhr war, fuhr ein Geldtransporter vor den Haupteingang der Geschäftsstelle. Gleich darauf stieg ein Mann mit Sicherheitsausrüstung aus dem Wagen aus. Dieser Mann war mit Handschellen an den Geldkoffer befestigt sodass kein Unbefugter ihm den Koffer aus der Hand reißen könnte. Erst als der Mann im Tresorraum war, wurde er vom Geschäftsleiter von den Koffern befreit. Gleich darauf wurde das Geld im Tresor verstaut und eingeschlossen. Der Mann des Geldtransporters ist in dieser Zeit schon wieder weitergefahren. Dieser Moment dauerte gerade mal weniger als 5 Minuten. Nun hatten wir wieder eine Pause denn es kamen keine Kunden bis es 11.00 Uhr war. Später zeigte mir Nadine Kimmich die Auszubildende alles was ich wissen muss um die Kasse vorne am Schalter zu bedienen können. Sie sagte mir auch das in so einer Bank alles mit einem Passwort gesichert ist. Ob zwei- oder dreifach. Das heißt um die Kasse öffnen zu können muss man zwei verschiedene Passwörter eingeben. Aber die eigentliche Kasse in der das meiste Geld aufbewahrt wird ist Zeitgeschaltet, das heißt von dem Zeitpunkt an wo man das Passwort eingegeben hat bis zu dem Zeitpunkt wo die Kasse geöffnet wird vergeht eine gewisse Zeit. Diese Zeit ist unterschiedlich, mal 4 Minuten und beim nächstes Mal wieder 6 Minuten.

Dies bezweckt im Falle eines Banküberfalls einen Zeitvorsprung d.h. der Bankräuber verliert die Geduld da es ihm zu lange geht bis er an sein Geld kommt. Oder er wartet bis die Kasse öffnet, doch dann kann es sein dass die Polizei schon vor Ort ist und die ganze Bank umstellt hat sodass der Dieb keine Möglichkeit hat zu fliehen. Als es dann kurz vor 12.00 Uhr war wurde die Bank geschlossen und alle Geräte heruntergefahren. Nun hatten wir Mittagspause bis 13.00 Uhr. Diese Zeit verbrachte ich zusammen mit der Auszubildenden in der Bank, wo wir zusammen aßen. Alle anderen Mitarbeiter gingen nach Haue um dort etwas zu Essen.

Um kurz vor 13.00 Uhr kamen dann die ersten aus der Mittagspause zurück. Dann durfte ich zusammen mit Frau Nadine Kimmich die Computer wieder anmachen. Sie hatte mir auch in der Mittagspause gesagt, dass am Nachmittag immer sehr viele Kunden kommen würden um ihr Geld abzuheben oder einzuzahlen.Doch am Anfang war davon noch nichts zu spüren, doch dann gegen 13.45 Uhr kamen nach und nach die ersten Kunden die wir zu betreuen hatten. Der Höhepunkt war dann so gegen 14.15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt standen die Kunden Schlange da wir nicht hinterher gekommen waren die Kunden zu bedienen. Als dann auch noch der Geldautomat ausfiel war das Chaos perfekt. Die Schlangen wurden immer größer obwohl die meisten Kunden nur Geldabheben wollten. Doch dann um 15.00 Uhr als die zweite Mitarbeiterin gekommen war und die dann endlich die zweite Kasse öffnete wurde die Schlange immer kürzer und der Stress immer weniger. In dieser Zeit verging die Zeit so schnell, sodass wir gar nicht bemerkten dass es schon 15.45 Uhr war. Die letzte viertel Stunde meines 4. Praktikumstag verbrachte ich im Büro eines Kundenberater der mir nochmals ein paar Beispiele zeigen wollte. Pünktlich um 16.00 Uhr durfte ich gehen. Ich verabschiedete mich und lief dann zur Bushaltestelle um nach Hause zu kommen.

Freitag, 19.11.2010

Kreissparkasse Rottweil, Geschäftsstelle Dunningen Von 8.30 bis 16.00 Uhr

Heute war der letzte Tag meines Praktikums in der Kreissparkasse Rottweil wo ich mich als Bankkaufmann beworben habe. Auch heute war ich wieder überpünktlich sodass ich am gestrigen Tag miterleben durfte wie der Nachttresor geleert wurde. Dann um 8.30 Uhr öffnete die Bank und die ersten Kunden kamen, um Geld abzuheben. Herr Christian Haas, einer der Kundenberater sagte mir schon im Voraus, dass ich heute in der letzten halbe Stunde zum Geschäftsführer der Filiale ins Büro kommen soll. Er würde gerne mit mir über die vergangene Woche d.h. über das Praktikum in der Kreissparkasse Rottweil und besonders die letzten drei Tage sprechen. Es war nun schon 9.30 Uhr, bis zu diesem Zeitpunkt ist nichts besonderes passiert. Auch in den nächsten eineinhalb Stunden war nicht besonders viel los. Frau Nadine Kimmich hat mich in der Zwischenzeit gefragt ob ich noch irgendetwas für die Schule benötige. Darum hat sie mir die wichtigsten Prospekte, die die Kreissparkasse Rottweil derzeit anzubieten hat, mitgegeben. Nun war es schon 11.15 Uhr. Hin und wieder kam ein Kunde vorbei, den wir dann zusammen bedienten, aber ansonsten war nicht so viel los. Darum hat Frau Kimmich den Münzzählautomat erklärt. Dazu hat sie eine bestimmte Menge aus der Kasse geholt, den Automaten angeschaltet und das Geld hineingeschüttet. Nun ist der Automat dran, vollautomatisch zählt dieser nun das von und hinein gegebene Geld bis auf den letzten Cent. Das gezählte Geld haben wir dann natürlich wieder in die Kasse zurück gelegt, damit dort auch wieder alles stimmt. Es war 11.45 Uhr, Zeit um die für die Mittagspause fertig zu machen. Wir schlossen die Tür des Haupteingangs ab, fuhren die Computer herunter und machten die Rollläden herunter bevor wir in die Mittagspause gehen durften.

Wie am gestrigen Tag verbrachte ich die Mittagspause zusammen mit Frau Kimmich, der Auszubildenden, die Pause in der Bank. Auch die anderen Mitarbeiter gingen wieder nach Hause, um dort etwas zu Essen. Auch diesmal kamen alle wieder um kurz vor 13.00 Uhr. Als die Geschäftsstelle wieder geöffnet hatte kamen schon die ersten Kunden. Viele der Kunden die jetzt kamen waren aus Geschäften oder Firmen der Umgebung, wurde mir gesagt. Dies Leute geben nun die Überweisungen ab, zahlen Geld ein oder holen sich ihre Post ab, die zuvor bei uns abgegeben wurde. Aber es kamen auch Kunden die Geld abheben wollten, um am Wochenende einen Ausflug zu machen. Der Kundenberater, Herr Christian Haas sagte mir, dass Freitagmittag viele Kunden kommen würden die einen Termin bei einem der drei Kundenberater, die die Geschäftsstelle Dunningen hat.

Da an diesem Mittag sehr viel zu tun war verging die Zeit wie im Flug, sodass ich fast meinen Termin mit dem Leiter der Filiale vergessen hatte. Als ich dann in seinem Büro saß und auf ihn wartete überlegte ich mir was er wohl von mir wissen möchte. Dann kurz nach 15.30 Uhr kam er dann. Als wir uns begrüßt hatten, holte er ein Blatt Papier aus seinem Schreibtisch wo drauf stand "Bewertung". Er stellte mir viele Fragen über die Woche und wie es mir gefallen hat. Ich sagte ihm dass es mir sehr viel Spaß bereitet hat und dass ich es auf jeden Fall nochmal machen würde. Als er dann mit seinen Fragen fertig war, sagte er mir was ihm gefallen hat und was nicht und füllte dazu seinen Bewertungsbogen aus. Am Schluss erklärte er mir, was er alles angekreuzt hat und warum. Als ich dann sah was er alles angekreuzt hat war ich sehr froh denn das positive ist deutlich mehr als das negative (80% zu 20%). Am Ende unseres Gespräches überreichte er mir noch eine Bescheinigung, die bestätigt, dass ich auch die Woche über anwesend war. Es war 16.00 Uhr, ich bedankte und verabschiedete mich von allen Mitarbeitern dafür, dass sie mir alles so ausführlich erklärt haben. Dann durfte ich auch ins wohlersehnte Wochenende.

Reflexion meines Praktikums

Das Thema "TOP BORS" (Berufsorientierung an Realschulen) hat uns Schülern der Realschule Rottweil die Möglichkeit gegeben in einen Beruf unserer Wahl rein zu Schnuppern, d.h. die Arbeitswelt besser kennen zu lernen. Ich habe mich darum für den Beruf "Bankkaufmann" in der Kreissparkasse Rottweil entschieden. Ich habe mich für den Beruf "Bankkaufmann" entschieden, da dieser Beruf mir die Möglichkeit gibt mit Kunden im Kontakt zu stehen. Ein weiterer Grund war, dass ich mich schon immer für Kaufmännische Berufe interessiere, da ich diese Berufe ziemlich abwechslungsreich und Spannend finde. Auch die Vielseitigkeit dieses Berufes, d.h. man kann mit dieser Qualifikation in jeder Abteilung (Wertpapierabteilung, Werbung, Medialer Vertrieb, etc.) der Kreissparkasse Rottweil tätig sein.

Fazit:

Das Praktikum in der Kreissparkasse Rottweil hat mir gezeigt, dass die Berufswelt kein Zuckerschlecken ist. Da ich in jeder Abteilung der Kreissparkasse war, weiß ich wie viel Arbeit dahinter steckt um alles am Laufen zu halten. Ich habe den Einblick in insgesamt 10 verschiedene Abteilungen gesehen und weiß nun, dass es Berufe gibt bei der man mehr Arbeiten muss und mal weniger. Wenn ich mich nun entscheiden müsste in welche der Abteilungen ich gehen möchte, würde ich mich höchst wahrscheinlich für die Geschäftsstelle entscheiden. Warum??? Weil ich dort die Möglichkeit habe, mit Kunden in Kontakt zu treten. Auch die Vielseitigkeit finde ich toll. Man weiß nie was einen am nächsten Tag erwartet.

Was hat das Praktikum bewirkt:

Ich weiß jetzt wie schwierig es ist, einen Beruf zu bekommen und den Anforderungen stand zu halten. Ach für meine Zukunft weiß ich jetzt, dass der Beruf des "Bankkaufmanns" etwas für mich wäre und ich mich dafür weiter informiere. Auch die Zuverlässigkeit, Kompetenzfähigkeit und das Selbstbewusstsein gegenüber anderen Menschen ist bei mir gestiegen.

Volksbank Rottweil

15.11.10, Montag

Mein erster Tag! Ich war heute morgen sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste was auf mich zukommen wird. Pünktlich um 8.30 Uhr empfing man mich in der Schalterhalle. Ich lernte meine Patin Melissa Musial kennen, die selber erst den ersten Tag in Rottweil arbeitete und sonst in der Zweigstelle Denkingen beschäftigt war. Sie ist Auszubildende im 1. Lehrjahr. Ein anderer Praktikant war auch da. Fr. Musial führte uns durch die einzelnen Bereiche der Volksbank, zu denen auch die Geno Immobilien gehören.

Nachdem wir die ersten Eindrücke sammeln konnten, brachte man uns zu Fr. Mathieu. Mit ihr führten wir ein kurzes Gespräch und durften Fragen über das Berufsbild stellen. Nach der Einführung begann unser erster richtiger Arbeitstag. Beim Zahlungsverkehr lernte ich Fr. Merkt kennen, die mir einiges über die Aufgaben erzählte. Das Differenzkonto bearbeiten (s.Anlage), Überweisungen, Lastschriften & Schecks sortieren und andere Dinge gehören dazu. Ganz aktuell war der Phishing-Betrug.

Nach der Mittagspause waren wir bei Hr. Kipp. Er erklärte uns wesentliche Dinge und erzählte uns einiges über die Bank selbst. Um 15 Uhr schickte er mich zu Hr. Schittenhelm. Wir bearbeiteten Sterbefälle, Kontoauflösungen und Bevollmächtigungsaufträge.

16.30 Uhr. Feierabend

16.11.10, Dienstag

Heute war ich vormittags bei Hr. Wissing am Schalter.

Hr. Wissing hat mir ausführlich das agreeBap Programm erklärt. Um 9 Uhr hatte er mit meiner Patin Melissa

Musial Postdienst. Das heißt, die Auszubildenden müssen zur Post laufen, Briefe dort abgeben und holen.

Solange betreute mich Fr. Steidle, ebenfalls am Schalter. Ich durfte Kunden Bedienen, Ein- & Auszahlungen machen und Überweisungen schreiben. Ich musste aber auch andere Aufgaben erledigen, wie z.B älteren Damen helfen Geld abzuheben oder zu zählen. Das habe ich den ganzen Vormittag gemacht. So gegen 11 Uhr war ich noch bei Fr. Breuer. Wir mussten Briefe an Kunden verfassen  und Telefonate führen. Büroarbeit eben.

Nach der Mittagspause war ich bereit, wieder neue Informationen aufzunehmen. Deswegen kam ich gleich zu Fr. Pflugfelder, die mir ausführlich erklärt hat, was es für Sparverträge gibt; z.B. Flexsparen und Zielsparen (s. Anlage). Außerdem habe ich jetzt verstanden was Dispo ist. Dann kam Hr. Wachter. Ich hatte ein kurzes Gespräch mit Fr. Mathieu! Hr. Bytyci erklärte mir wie das mit der Baufinanzierung geht. Auch die Zinssätze brachte er mir näher.

Endlich 16.30 Uhr! Heute war's sehr schön aber auch sehr anstrengend. Ich freu mich schon auf das, was mich morgen erwartet.

17.11.10, Mittwoch 

Pünktlich um 8.20 Uhr stand ich heute beim Hausmeister Windel im Büro. Er erklärte uns kurz und knapp was heute auf uns zu kommen würde. Wir holten Kleingeld aus der "Kasse" und verluden es in ein Auto. Es war ziemlich schwer, deswegen erledigten das Hr. Windel und der andere Praktikant. Unsere Route bestand aus mehreren Zweigstellen. Zum einen die größeren, wie z.B. Epfendorf, Vöhringen, Sulz und zum anderen kleinere wie Wittershausen oder Marschalkenzimmern.

Die Route am Donnerstag verlief etwas anders. Die Zweigstellen hier waren Böhringen, Dietingen, Irslingen, Trichtingen ...

Nach der Mittagspause trafen wir uns wieder um Punkt 14 Uhr bei Hr. Windel im Büro. Er meinte, wir sollten Stifte, Ordner, Scheren - allgemein Büromaterial - in Drehschränke räumen. Das war ein bisschen mühselig, aber trotzdem lustig. Nachdem wir damit fertig waren, verteilten wir Heftchen in Taschen, die dann später zu den Zweigstellen der Volksbank geliefert wurden. Außerdem habe ich Überweisungen beschriften & drucken dürfen. 16.15 Uhr! Wow. Frühzeitige Entlassung, weil wir so gut mitgeholfen haben.

Toller Tag. Ich freu mich auf morgen - EBL bei Hr. Kroll.

18.11.10, Donnerstag

8.30 Uhr! Pünktlich wartete ich in der Schalterhalle der Volksbank. Fr. Musial brachte mich zu Hr. Kroll. Er ist Abteilungsleiter im Bereich EBL (electronic banking). Auch in dieser Abteilung wurde das Problem Phishing behandelt. Gott sei dank wurden die Sicherheitsmaßnahmen so verstärkt, dass noch schlimmere Geldverluste verhindert werden konnten. Hr. Kroll zeigte uns aus der Website der Volksbank einige Arten von Trojanern.

Später zeigte er uns noch Tabellen und Statistiken von den einzelnen Dörfern & Städten, wo die Volksbank ihre Zweigstellen hat. Er erklärte mir, dass die Prozentzahlen für die OnlineBanking-Nutzer sehr wichtig wären, da man daran erkennen kann, wie viele aktive Nutzer es gibt. 54% von 75% (es können keine 100% sein, da nicht alle Kunden Internet haben O) Volksbankkunden, nutzen das OnlineBanking aktiv. Gegen 12 Uhr hatte ich noch das Abschlussgespräch mit Fr. Mathieu. Ich habe mich noch einmal herzlich bedankt und ihr eine Reflexion über meine Eindrücke gegeben.

Nach der Mittagspause waren wir wieder bei Hr. Kipp. Briefe "eintüten" war angesagt. Briefumschlag auf - Brief & Überweisung rein - Brief zu! 600 mal. Hat trotzdem Spaß gemacht, da wir uns toll mit den Kollegen unterhalten haben.

16.15 Uhr! Feierabend.

19.11.10, Freitag

Der letzte Tag auf der Volksbank Rottweil. Heute war ich bei Fr. Musial (Marketing/Vertrieb). Am Anfang musste ich Briefe frankieren, die wir dann später als Weihnachtsfeier-Einladungen auf die Post gebracht haben. Später haben wir T-Shirts der Volksbank sortiert und in Kisten geräumt. Das war sehr anstrengend, denn man musste sich bei jedem T-Shirt erneut bücken. Ansonsten ist der letzte Arbeitstag gut ausgeklungen.

Um 12 Uhr begleitete meine Patin Melissa Musial uns noch zur Tür und verabschiedete sich von uns. Ich bedankte mich auch noch bei ihr für ihre Betreuung.

Die letzten paar Tage haben mir sehr gut gefallen und ich habe auch viele Mitarbeiter persönlich kennen gelernt.

Reflexion

Ich habe erlebt wie es in der Bank abläuft und was es dort für Aufgaben gibt. Ebenfalls habe ich noch Informationen über das Bankwesen bekommen. Mich hat es sehr erstaunt, dass es so viele verschiedene Bereiche auf der Bank gibt. Ein Azubi hat mir gesagt, dass man 90% der Leute auf der Bank gar nicht sehen kann, eben weil sie in Büros bzw. Arbeitszimmern sitzen. Mein Praktikum in der Volksbank Rottweil war insgesamt sehr interessant und informativ. Es hat mir SEHR GUT gefallen. Es war eine neue Erfahrung für mich, eine Woche lang in einem Betrieb zu "arbeiten" und zu erfahren wie eine Arbeitswoche auf der Bank aussehen kann. Ich habe so ziemlich alle Bereiche kennen gelernt die es dort gibt, vom Kleingeldtransport bis zu EDV und EBL. Es gab eigentlich auch keine Dinge die mir nicht gefallen haben. Mathematik ist mein Lieblingsfach in der Schule. Ebenfalls gefallen mir wirtschaftliche Dinge. Deutsch ist auch ein Fach das mir recht gut liegt. Und genau das sind die Vorraussetzungen eines Berufs in der Bank. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, diesen Beruf später auszuüben. Aber erst nachdem ich die Wirtschaftsschule (WG) abgeschlossen habe, weil ich mich in meinem späteren Beruf weiterbilden möchte um eine möglichst hohe Position zu erreichen. Auf jeden Fall war mein Praktikum  sehr spannend, informativ und auch manchmal lustig. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, ein Praktikum in der Volksbank Rottweil zu machen.

Bauhaus Zimmern

Mein Praktikum war im Bauhaus Zimmern ob Rottweil. Ich habe mich als Lagerist beworben und war so gut wie immer da. Doch manchmal sollte ich den anderen helfen  da es nicht immer was zu tun gab. Mittagspause gab es immer um 12.00 Uhr - 13.00 Uhr. Kurze Pausen gab es nicht, doch man konnte sich einen Kaffee holen oder man konnte in den Aufenthaltsraum gehen um kurz vom Stress wegzukommen.

Es lief jeden Tag ziemlich gleich ab. Begonnen habe ich um 7.30 Uhr und um 17.00 aufgehört, da um diese Zeit das Lager dicht macht. Am Freitag hatte das Lager nur bis um 14.00 Uhr offen. Ich musste entweder kehren, neu gelieferte Ware scannen oder abgescannte Ware in die dafür bestimmten Regale bringen. Am Freitag haben dann alle zusammen den ganzen Hof sauber gemacht, die Ameisen (= kleine, batteriebetriebene Hubwagen) und den Gabelstapler sauber gemacht. Das dauerte dann bis ca. 17.00 Uhr und dann war mein BORS- Praktikum auch schon zu Ende.

Reflexion:

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, da alle sehr freundlich waren. Auf die Idee bin ich gekommen, dort hin zugehen, da einer meiner Bekannten dort arbeitet und er auf mich aufgepasst hat. Ich würde es jedem empfehlen, dort hin zu gehen, aber nur, wenn man sich die Hände dreckig machen will. Außerdem braucht man dafür eine Menge Kraft.

Photodesign Graner

Vorwort

Ich habe mein Praktikum bei dem Fotografen Ralf Graner in Rottweil gemacht. Ich finde es interessant, verschiedene Situationen genau dann festzuhalten, damit daraus ein perfektes Bild entsteht. Außerdem bin ich gerne kreativ, was für den Beruf des Fotografen sehr vorteilhaft ist. Man hat viel Kontakt mit Menschen, was mir sehr gefällt. Da ich schon vor dem Praktikum mit der Kamera meines Vaters geübt habe, war mir klar, dass man sehr viel beim Fotografieren beachten muss. Dennoch kann ich mir sehr gut vorstellen später einmal als Fotografin zu arbeiten.

Montag, 15.11. 2010

Herr Graner teilte mir mit, dass ich zwischen 9.30 und 10.00 Uhr im Fotostudio sein sollte. Ich kam um 9.45 in dem Studio an. Herr Graner richtete mir einen eigenen Arbeitsplatz mit einem Computer her. Da er Fotoredakteur zweier Sportmagazine ist, braucht er viele Bilder von Marathonläufen. So durfte ich von eingegangenen E- Mails die Bilder runterladen und speichern. Da von manchen Marathonläufen noch Bilder fehlten, musste ich E-Mails an die jeweiligen Veranstalter schreiben. Herr Graner erklärte mir kurz seine Kamera und dann durfte ich in Rottweil Bilder von Stechschildern, von der Baustelle, von dem Kapuziner oder von sonstigen schönen Dingen machen.

So konnte Herr Graner sehen was ich für Fehler machte und was zu verbessern war. Da der Redakteur des Magazins Running kam, mussten wir Bilder von einem Fahrrad, Bettwäsche, T-Shirts, den Redakteur mit Laufschuhen und kurzfristig von mir, auf einer Waage stehend, machen. Bei den Bildern der Bettwäsche musste ich immer wieder schauen wie ich sie hinlegen musste und wo eine Falte sein durfte und wo nicht. Um 17.00 Uhr durfte ich schon nach Hause gehen.

Dienstag, 16.11. 2010

Ich kam um 9.30 an und durfte gleich ein paar Plakate über die Kinderuni an den Werbegrafiker Herrn Hugger und ein paar ins alte Rathaus bringen. Danach habe ich wieder am Computer E-Mails verschickt, empfangen und bearbeitet. Um 11.45 Uhr sind wir nach Stuttgart zu einer Fotografiemesse gefahren. Dort konnte man sich verschiedene Kameras von unterschiedlichen Marken anschauen und erklären lassen. Es gab auch eine Bühne auf der man ein Model sehen konnte, dass von einem Fotografen fotografiert wurde. Dieser zeigte dann auch, wie man diese Bilder am Computer bearbeiten kann.

Mittwoch, 17.11.2010

Ich habe sofort wieder angefangen E-Mails zu bearbeiten, da das Magazin Running bald fertig sein musste und man noch Bilder benötigte. Zwischendurch habe ich mal ein Fernglas in verschiedenen Perspektiven fotografiert. Diese Bilder brauchte ein Kunde für seine Website. Danach habe ich wieder am Computer gearbeitet. Herr Graner zeigte mir wie man ein Bild am Computer nachbearbeiten kann. Man kann zum Beispiel die Gesichtsform eines Menschen ändern, oder die Augen. Man kann auch Unreinheiten der Haut abdecken oder die Gesichtsfarbe ändern.

Später kam ein Kunde, der Bilder für seine Homepage bestellte. Er brachte Früchte, Gemüse und andere Dinge mit, da sein Thema etwas mit Essen zu tun hatte. Wir fotografierten zuerst die Früchte allein. Dass machte mir sehr viel Spaß, weil man viele Ideen einbauen konnte, wie man die Früchte hinlegt oder stellt. Kurz darauf stellten wir einen Tisch auf, damit der Kunde für die Bilder darauf Platz nehmen konnte. Da die Früchte auf dem Tisch nicht so gut zur Geltung kamen, stellten wir ein grünes Licht darunter. Man musste lange ausprobieren, bis alles richtig eingestellt war. Dann durfte ich auch noch ein paar Bilder machen.

Donnerstag, 18.11.2010

Ich kam wieder um 9.30 in das Studio und suchte E-Mail Adressen heraus, da wir manche nicht zur Verfügung hatten. Wir bauten die Kamera auf und stellten die Lichter ein. Kurz darauf kam Herr Wachter und wollte wissen wie es mir gefällt und was ich schon alles gemacht habe. Danach durfte ich Werkzeuge fotografieren; diese Bilder brauchte ein Kunde für seine Website. Ich baute die einzelnen Teile auf einem Tisch auf und probierte verschiedene Perspektiven aus.

Da manche Dinge nicht hielten, konnte man sie mit einem bestimmten Knet befestigen. Dieser Knet ist weiß und man bekommt ihn gut wieder ab. Ich versuchte den Knet an dem Werkzeug so zu befestigen, dass er auf dem Bild nicht zu sehen war. Außerdem musste ich darauf achten, dass ich mit der Kamera nahe genug an das Werkzeug heran gehe. Anschließend durfte ich mit der Kamera in das Rottweiler Münster gehen und die brennenden Kerzen fotografieren. Herr Graner konnte sich so schon ein Bild machen wie er es später für einen Auftrag fotografieren musste, damit das Bild gut wird. Heute kam ein früherer Praktikant vorbei und wir stellten alles was man braucht auf, um von uns gegenseitig Portraitfotos zu machen. Später kam ein Kunde und wollte Bewerbungsfotos von sich machen lassen. Bei Bewerbungsbildern sieht es manchmal besser aus, wenn man sich eher ein wenig zur Seite dreht.

Freitag, 19.11.2010

Ich musste alte Festplatten anschließen um nach alten Bildern zu suchen. Da der Computer nicht richtig funktionierte, kam ein Techniker und half uns. Als der Computer repariert war, schloss ich 10 Festplatten an und suchte nach den Bildern die Herr Graner brauchte. Anschließend haben Herr Graner und ich ein Bild zum Einrahmen gebracht. Danach sind wir in die Musikschule gegangen um von dem Balkon aus ein Foto von dem neu gebauten Kapuziner zu machen. Aber da Bauarbeiter noch daran arbeiteten, war zu viel Staub in der Luft. Für Kameras ist Staub sehr gefährlich, weil es die Kamera verschmutzt und somit Defekte verursacht. Da eine Fotografie des Kapuziners nicht möglich war, gingen wir in das Münster um Bilder von den Kerzen zu machen. Ein Kerzenhersteller will damit Werbung für seine Produkte machen. Leider konnten wir noch kein Bild machen, weil Herr Graner zuerst einmal fragen musste, ob man die Kerzen vor den Altar stellen durfte. Wir stellten zwei Kameras ein, da wir noch die Kinderuni in der Festhalle der Gymnasien fotografieren wollten.

Das Thema war: Von der Dampflok zum ICE. Ich und ein früherer Praktikant machten vor dem Vortrag und danach Bilder von den Kindern.

 

Das Fotostudio von Ralf Graner ist in der Lorenzgasse 25. Es ist ein kleines Studio, aber es gibt genug Platz um gut fotografieren zu können. Er  betreibt das Studio seit rund einem Jahr. Herr Graner arbeitet allein und hat keine Angestellten. Er hatte schon oft Praktikanten bei sich beschäftigt. Da er Redakteur von zwei Sportmagazinen ist, kommt er viel in der Welt herum, hauptsächlich um von Marathonläufen Bilder zu machen. Wenn jemand einen Termin haben möchte, kann er sich mit Herrn Graner jederzeit in Verbindung setzen.

Aufgabenbereiche:

Die Aufgabenbereiche sind Porträtfotografie, Produktfotografie, Industriefotografie und Architekturfotografie. Herr Graner macht Passbilder, Bewerbungsfotos (Porträtfotografie) und fotografiert auf Veranstaltungen. Er macht Bilder von Hochzeitspaaren oder von Familien und fotografiert Sportler bei Marathonläufen oder Triathlonläufen auf der ganzen Welt. Er macht auch Bilder von Gegenständen wie Werkzeug oder Früchten (Produktfotografie) oder von Gebäuden wie das Kapuziner (Architekturfotografie). Oftmals brauchen Leute solche Bilder für ihre Website oder als Werbung. Er hat auch schon einen Auftrag von Auge&Ohr Stauss ausgeführt.

Ausbildung

Fotografie gehört zur Kategorie Handwerk. Um eine Ausbildung als Fotograf(in) zu machen, muss man künstlerische Gestaltungsfreiheit haben, das heißt man muss sehr kreativ sein. Außerdem sollte man die Technik gut verstehen, da man sehr viel bei der Nachbearbeitung und auch bei der Entwicklung der Bilder und der Einstellung der Kamera machen muss. Außerdem ist ein freundliches Wesen vorteilhaft. Die Mittlere Reife ist vorteilhaft um eine Ausbildung als Fotograf zu machen. Meist kommt es darauf an, ob man in den benötigten Fächern gute Noten hat.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und man verdient im ersten Jahr ungefähr 260 Euro, im zweiten 285 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 315 Euro im Monat.

Reflexion:

Ich habe sehr viel über Fotografie in meiner Praktikumswoche erfahren.

Ich habe gelernt wie wichtig die Einstellung des Lichtes im Studio ist und dass man dadurch vieles an der Bildqualität verändern kann. Genauso mit der Kamera, man kann so vieles einstellen, damit das Bild gut wird. Dabei muss man vorsichtig mit der Kamera umgehen. Man muss auch mal die Perspektive ändern, um eine große Auswahl für ein Bild zu bekommen. Es gibt so viele Dinge, die man fotografieren kann um sich dann immer daran zu erinnern.

Da ich Herrn Graner schon einmal kennen gelernt habe, sind wir gut miteinander ausgekommen. Er hatte mir von Anfang an erklärt was er alles bei seiner Arbeit macht und was er für Aufträge bekommt. Er sagte mir auch, was ich in dieser Woche machen darf. So wusste ich gleich was mich erwarten würde. Er erklärte mir seine Kamera und zeigte mir im Laufe des Tages wie man die Lichter einstellt und was man zu beachten hat. Außerdem fand ich es toll, dass er mich gleich am ersten Tag mit der Kamera in die Stadt geschickt hat um Bilder zu machen, damit ich ein Gefühl für das Fotografieren bekomme. Später hat er sich die Bilder angeschaut. Er hat mich auch immer ein paar Bilder machen lassen, wenn jemand in das Studio kam um zum Beispiel Passbilder zu machen.

Hypnosepraxis Dahinten

Montag, 15. 11. 2010

Heute war mein 1. „Arbeitstag" bei der Hypnosepraxis Dahinten. Die Hypnosepraxis wird von Gerhard Dahinten ( meinem Vater) und Elizabeth Dahinten ( meine Mutter) geleitet. Da denkt man sich vielleicht, dass ich immer morgens ausschlafen kann und nichts machen muss außer bisschen Theorie. Das stimmt aber nicht, ich musste schon heute um 8 Uhr aufstehen. Um 8.30 Uhr musste ich unten in der Praxis sein. Dann erklärte mir mein Vater die Grundlagen der Hypnose und wie das abläuft. So zeigte er mir auch, dass man nur 20 % seines Gehirns benutzt und die restlichen 80% nicht. Man kann es sich wie einen Eisberg vorstellen. Wir nutzen ungefähr soviel vom Gehirn wie der Eisberg aus dem Wasser ragt und der Rest unter Wasser bleibt. Um 10 Uhr hatten wir unseren 1. Patienten. Wegen der ärztlichen Schweigepflicht ist es mir nicht erlaubt zu sagen wieso er gekommen ist also mit welchen Problemen. Der Termin ging 2 Stunden. Um 13 Uhr hatten wir unseren 2. Patienten hier nur 1 Stunde und um 15.30 hatten wir einen Termin in Wolterdingen bei Donaueschingen. Die Hypnosepraxis beschäftigt sich nämlich nicht nur mit der Hypnose sondern auch mit Wünschelruten also wo Wasseradern liegen oder Gesteinsbrüche usw. Dor waren wir dann bis 18 Uhr und dann fuhren wir heim. Das war mein 1. Arbeitstag und er hat mir spaß gemacht.

Dienstag, 16. 11. 2010

Heute musste ich wieder um 8 Uhr aufstehen. Diesmal kam der 1. Patient schon um 9 Uhr und blieb 2 Stunden. Danach zeigte mir mein Vater, wie man Hypnose anwendet und brachte mir bei, wie man jemanden hypnotisieren konnte.

Um 14 Uhr kam Herr Wachter vorbei um zu gucken was ich so im Betrieb leiste. Er redete ca. 45 Min. mit meinem Vater und zog dann zum nächsten BORS-Praktikanten.

Um 15 Uhr hatten wir unseren nächsten Patienten für 1,5 Stunden. Gegen Ende des Tages diktierte mir mein Vater einige Dinge wie man Patienten gewinnt und was man machen muss, wenn einer z.B. anruft. Der Tag hatte auch Spaß gemacht.

Mittwoch, 17. 11. 2010

Und wieder musste ich um 8 Uhr aufstehen denn wieder kam ein Patient um 9 Uhr. Anschließend musste mein Vater auf eine Fortbildung Lind lies mich in der Praxis mit einigen Aufgaben zurück. So gegen 13 Uhr war er wieder da und um 14 Uhr kam der nächste Patient. Hier durfte ich jedoch nicht mit dabei sein. Wieso? Weil mein Vater immer die Patienten fragen musste ob ich in der Hypnose mit dabei sein durfte, weil man muss es sich einfach mal Vorstellen: Eine ältere Frau kommt zu meinem Vater weil sie vllt. Irgendwie Psychische Probleme hat zB. Und da will man nicht unbedingt das ein junger noch unerfahrener Junge dabei sitzt und so konnte ich das Verstehen und war nicht dabei. Um 17 Uhr hatten wir unseren Letzen Patienten für den Tag und da konnte ich wieder dabei sein.

Donnerstag, 18. 11. 2010

Und wieder um 8 Uhr aufstehen. Diesmal ging es schon früh Morgens um 10 Uhr nach Singen, weil mein Vater einen Fall für Wünschelrute hatte. Er musste messen wie stark ein unterirdischer Fluss ist. Dies ging bis um ca. 14 Uhr und anschließend fuhren wir wieder in die Praxis. Hier hatte ich wieder etwas Theorie zu machen und um 16 Uhr kam der 1. Patient und auch der Letzte für den Tag. Dies ging wieder ungefähr 2 Stunden und danach hatte ich mir wichtige Daten aus der Homepage der Praxis auf ein Blatt geschrieben, um zu kapieren was es mit der Hypnose auf sich hat und zu wissen wie so was geht. Der Tag hatte mir am besten gefallen.

Freitag, 19. 11. 2010

Heute durfte ich ein bisschen ausschlafen weil mein Vater unten einen Patienten hatte, dem es nicht so angenehm war, wenn ich dabei gewesen wäre. So blieb ich oben und las in der Zwischenzeit ein Buch zur Hypnose und wie sie entstand. Um 11 Uhr durfte ich runterkommen und dort musste ich wieder durch die Theorie durch. Mein Vater hatte mich die ganze Zeit, in der ich in der Praxis war, wie einen richtigen Assistenten behandelt und brachte mir einige Dinge bei. Ich wollte noch nicht, dass heute der letzte Arbeitstag wäre. Um 14 Uhr kam der nächste Patient und ich war wieder dabei. Der Patient hatte mir nach der Sitzung noch viel Glück gewünscht und dass ich erfolgreich werden sollte. Anschließend musste ich wieder etwas Theorie lernen und um 17 Uhr kam der nächste Patient. Nachdem war mein letzter Arbeitstag vorbei und ich fand es schade, dass die Woche so schnell vorbei gegangen ist.

Reflexion

Mir hat das Praktikum in der Hypnosepraxis Dahinten sehr gefallen. Ich wurde gut behandelt und hatte jeden Tag Spaß bei der Arbeit. Vielleicht kommt es ein bisschen langweilig rüber, wenn ich immer schreibe, dass ich um 8 Uhr aufstehen musste dann ein Patient dann Theorie ... usw. Es war aber genau das Gegenteil. Mir hat es Spaß gemacht zuzugucken wie mein Vater den Menschen geholfen hat und wie sehr sie sich immer freuten. Auch für mich. Einige Patienten meinten, dass ich bestimmt auch mal so gut wie mein Vater sein würde. Die Theorie hat mir auch Spaß gemacht weil ich viele interessante Dinge gelernt habe und ich diese jetzt anwenden kann. Es hat mir gefallen und ich würde es gerne immer wieder tun. Ich glaube, ich habe meine Berufung gefunden.

Die Hypnosetherapie

Die Hypnosetherapie ist eine spezielle Therapieform mit vielfältigen Ansatz- und Anwendungsmethoden. Die Hypnosetherapie ist außerordentlich flexibel und gleichzeitig sehr wirkungsintensiv, da sie aus ganzheitlich tiefenpsychologischer Sicht, wie auch symptomorientiert eingesetzt werden kann. Die Hypnosetherapie zählt heutzutage zu den Kurztherapien wie z.B. Coaching, Pädagogik usw... und ist sehr wirkungsintensiv. Die Hypnosetherapie hat nichts mit den Showhypnosen im Fernsehen zu tun wo man innerhalb weniger Sekunden umkippt und man ein Willenloser „Sklave" des Hypnotiseurs ist. Die Probleme des Patienten werden ernst genommen und behandelt.

Die klassische Form der Hypnosebehandlung ist die Einzelbehandlung. Es gibt natürlich auch die Gruppenbehandlung in der mehrere Personen hypnotisiert werden, jedoch wird nicht auf jeden eingegangen. Der Klassische Ablauf einer Hypnosesitzung ist beim 1. Besuch des Patienten, dass man eine so genannte Anamnese durchführt. Anschließend werden die Probleme des Patienten zusammengefasst und so weiß der Hypnotiseur, was er vielleicht beachten muss und ob er vielleicht andere Probleme erkennt als das Hauptproblem des Patienten. Schließlich hypnotisiert der Hypnotiseur den Patienten und bringt ihn erstmal in eine tiefe Trance. Jetzt redet der Hypnotiseur dem Unterbewusstsein des Patienten ein, was es zu bessern hat und was sich ändern soll. Je nach Art des Problems benötigt man zwischen 2 und 5 Sitzungen. Der Hypnotiseur steht unter ärztlicher Schweigepflicht und darf mit niemandem über die Probleme des Patienten reden.

Das Unterbewusstsein

Das Unbewusste ist in der Psychologie jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. In der Umgangssprache wird das Unbewusste auch Unterbewusstsein genannt. Schon Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse hat schon verschiedene Modelle hierzu aufgestellt. Für ihn gab es „das Bewusste", "das Vorbewusste" und "das Unbewusste". Nach Freud ist das Unbewusste des erwachsenen Menschen ein System, das vor allem aus verdrängenden oder abgewehrten Bewusstseinsverhalten besteht.

Beliebteste Hypnoseanwendungen:

Rauchentwöhnung
Gewichtsabnahme Stressbewältigung
Reinkarnation in ein früheres Leben Ruhigeres Schlafen Schüchternheit
Lernblockaden lösen Ängste und Phobien lösen Mentale Probleme lösen Gesundheitsprävention (Gesundheitsvorbeugung)

Weitere Hypnoseanwendung

Medizinische Anwendung zur Behandlung von speziellen Krankheitsbildern. Des weiteren psychische und psycho-somatische Erkrankungen. Um nur einiges zu nennen, die Möglichkeiten sind fast unendlich.

Autohaus Bader

Montag, 15.11.2010

Marcel und ich gingen um 7.30 Uhr beim Autohaus Bader zum Serviceleiter Herr Zirn. Er zeigte uns den Aufenthaltsraum der Monteure und die Werkstatt.  Der Lehrling Roman Kruber zeigte uns, was wir hier jeden Morgen zu tun haben. Nämlich Computer einschalten, Ölfass auffüllen, Felgengewichte auffüllen, Bremstester anschalten und Wasser im Maschinenraum ablassen. Danach ging ich zu Mustafa Türksoy und habe die Sommerreifen eines Fahrzeuges heruntergeschraubt. Nachdem sie unten waren habe ich Lehrling Frank beim Bremsenwechsel zugeschaut und die Sommerreifen verpackt. 

Dann war Pause von 9.30 - 10 Uhr. Nach der Pause habe ich mit Frank die Winterreifen an das Auto geschraubt. Danach holte ich Putzwasser und putzte den Arbeitsplatz. Anschließend kam ein VW in die Werkstatt, bei dem ich den Ölwechsel beobachten konnte. 

Nach der Mittagspause habe ich bei verschiedenen Vorgängen zugeschaut wie zum Beispiel Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel. Dann durfte ich noch Reifen wechseln bevor wir dann putzten und aufräumten. Herr Bader zeigte uns noch wie man Lichter auswechselt, dann verabschiedeten wir uns und gingen.

Dienstag, 16.11.2010

Um 7.30 Uhr sind Marcel und ich in den Aufenthaltsraum der Monteure gegangen, stellten unsere Rucksäcke ab und gingen in die Werkstatt. Ich habe die Computer angeschaltet und den Öltank aufgefüllt. Danach führte ich einen Reifenwechsel durch. Anschließend ging ich zu Daniel Benz, der einen Kundendienst durchführte. Danach prüfte ich mit Herrn Tamer den Reifenluftdruck. Anschließend ging ich zu Herr Türksoy und schraubte eine Motorabdeckung ab und wechselte die Reifen. Dann war Pause von 9.30- 10 Uhr. 

Nach der Pause habe ich Radkappen von Rädern gemacht und die Räder angeknackst. Danach habe ich bei Herr Türksoy geholfen und zugeschaut. Anschließend ging ich zu Viktor Hein und half ihm beim Kundendienst. Nachdem ich dem Lackierer geholfen habe zwei Türen in die Lackiererei zu tragen war Mittagspause von 12.00- 13.00 Uhr.

Nach der Mittagspause führte ich zusammen mit Viktor einen weiteren Kundendienst durch. Danach wechselte ich mit Marcel und Tom (einem weiteren Praktikanten) Reifen. Nachdem die Reifen wieder am Auto waren, haben wir angefangen, aufzuräumen. Zum Schluss konnten wir noch zuschauen, als Herr Bader gemeinsam mit Viktor die Armaturen repariert hat. Danach verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause.

Mittwoch, 17.11.2010

Wir sind wie jeden Morgen um 7.30 Uhr in den Aufenthaltsraum gekommen und haben unsere Sachen abgestellt. Danach machten wir wieder unsere Runde. Ich schaltete die Computer an und füllte die Felgengewichte auf. Dann ging ich zu Herr Türksoy und habe einen Kundendienst durchgeführt. Anschließend habe ich mit Viktor Hein Bremsen gewechselt. 

Nach einer Pause führte ich mit Herrn Türksoy eine Inspektion durch und wechselte Reifen. Anschließend begannen wir die Abwasserkanäle in der Werkstatt zu reinigen. 

Nach der Mittagspause reinigten wir die restlichen Kanäle. Anschließend putzten wir den Ölfluss und fingen an, aufzuräumen. Dann verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause.

Donnerstag, 18.11.2010

Um 7.30 Uhr kamen wir in den Aufenthaltsraum und stellten unsere Sachen ab. Danach gingen wir in die Werkstatt und haben den Öltank aufgefüllt und ich habe die Computer angeschaltet. Anschließend putzten wir drei Praktikanten den gesamten Maschinenraum. Nachdem wir damit fertig waren, schoben wir dem Karosseriemechaniker ein Auto in die Karosseriehalle . Dann war Pause von 9.30 – 10.00 Uhr

Nach der Pause gingen wir in den Keller und kehrten das Reifenlager aus. Danach schaute ich bei einer Inspektion zu und begann einen Partikel-Filter auszuwechseln . 

Nach der Pause schlossen wir diese Arbeit ab. Anschließend ging ich zu Herr Türksoy und machte eine Inspektion. Danach führte ich noch einen Winter-Check mit Frank durch. Nachdem wir uns dann verabschiedet haben, gingen wir nach Hause.

Freitag, 19.11.2010 

Wir kamen wieder um 7.30 Uhr in den Aufenthaltsraum und legten unsere Rucksäcke und Jacken ab. Dann schaltete ich die Computer an und füllte die Felgengewichte auf. Danach habe ich Reifen gewechselt und beim Bremsenwechsel zugeschaut. Anschließend habe ich bei einer Inspektion zugeschaut.

Nach der Pause habe ich beim Bremsflüssigkeitswechsel zugeschaut und geholfen. Anschließend haben wir einen Sitz repariert. Danach führten wir wieder einen Reifenwechsel durch und wechselten dabei die Mäntel. Nachdem die Mäntel gewechselt waren, gingen wir zum Karosseriemechaniker und leerten den Müll. Danach hämmerten wir Felgengewichte an die Felgen.

Nach der Mittagspause schossen wir unsere Fotos für diesen Bericht. Danach führten wir wieder eine Inspektion durch und wechselten Reifen. Als wir dann damit fertig waren, putzten wir noch und gingen dann zu Herr Bader und verabschiedeten uns von ihm.

Reflexion:

Das einwöchige Praktikum beim Autohaus Bader hat mir gut gefallen. Doch als Beruf für mich könnte ich es mir nicht vorstellen, weil ich doch eine etwas andere Richtung anstrebe. Trotzdem war es eine sehr gute und interessante Erfahrung. An manchen Tagen war es für uns Praktikanten sehr langweilig, da alle Monteure und Auszubildende in der Werkstatt waren und es für uns nicht viel zu tun gab. Doch auch da wussten wir uns zu helfen. Mit den Mitarbeitern gab es keine Probleme, denn in diesem Betrieb herrscht ein sehr gutes Betriebsklima.

Mercure Hotel Villingen

Auf meiner Suche nach einer geeigneten Praktikumstelle im Internet bin ich auf das Mercure Hotel gestoßen. Da dieses meine Erwartungen an ein seriöses Hotel erfüllte, rief ich sofort an. Bei meinem Anruf wurde ich darauf hingewiesen, dass ich mich zuerst schriftlich bewerben solle und sie sich daraufhin melden würden. Nach ca. einer Woche bekam ich dann einen Anruf in dem ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

In meinem Vorstellungsgespräch mit Herrn Marko Frank wurde ich Dinge gefragt wie warum ausgerechnet da Hotelgewerbe und warum dieses Hotel? Meine Antwort war das ich schon immer am Hotelgewerbe interessiert war. Mich beeindruckt wie viele Mitarbeiter einem Gast einen unvergesslichen Aufenthalt bereiten können. Da das Mercure Hotel allein in Deutschland 100 Hotels in über 80 Städten hat, dachte ich mir, dass dies das richtige Hotel für mich sein würde.

Montag, 15.11.2010

An meinem ersten Praktikumstag meldete ich mich an der Rezeption. Ich wurde im Bereich des Frühstück eingeteilt. Der Nachtportier begleitete mich zur Küche und stellte mir eine Auszubildende vor. Sie war 17 Jahre alt und wird seit ungefähr 3 Wochen zu einer Hotelfachfrau ausgebildet. Sie war sehr nett. Sie zeigte mir alles, gab mir eine Schürze und eine Krawatte die ich zu tragen hatte. Außerdem sollte ich eine schwarze Hose und eine weiße Bluse tragen. Mein Dienstbeginn war um 7:00 Uhr, da mein Zug allerdings schon um 6:30 Uhr in Villingen ankam, bin ich schon eine Viertelstunde früher gekommen. Um 7:00 Uhr lernte ich einen weiteren Auszubildenden kennen. Er wird seit ungefähr 4 Monaten zum Hotelfachmann ausgebildet. Auch er war sehr nett. In meinem Aufgabenbereich lag es, entweder Gäste zu bedienen, Tische abzuräumen und neu einzudecken oder in der Küche zu spülen. Am ersten Tag sollte ich Gäste bedienen, was meine Lieblingsaufgabe war. Das Frühstück sollte um ca. 11 Uhr beendet sein. Um diese Uhrzeit dürfen sich die Mitarbeiter am Büfett bedienen. Anschließend wird die Küche gewischt, ein Teil des Essens vorbereitet und der Frühstücksraum gesaugt und gewischt.

Rezeption

Nach dem Frühstück wurde ich an die Rezeption geholt. Ich konnte aber nicht viel machen. Die Rezeptionistin war ebenfalls eine sehr nette und lustige Person. Nach einer halben Stunde konnte ich wieder zum Frühstücksteam zurück und putzte mit ihnen das Foyer.

So verlief mein erster Tag.

Dienstag, 16.11.2010

Heute sollte ich wieder im Bereich des Frühstücks arbeiten. Dabei lernte ich einen fertigen Auszubildenden kennen. Er half an diesem Tag in der Küche mit. Meine Aufgabe war es zu spülen. Es war ziemlich anstrengend. Am Ende wurden wieder die Küche und alles andere geputzt.

Minibar

Nun sollte ich mit einem Auszubildenden zusammen die Minibars im Hotel machen. Minibar zu machen bedeutet,

in den Zimmern die Kühlschränke und kleine Körbe durchsehen ob etwas fehlt und dies auf eine Liste mit der Zimmernummer eintragen und auf dem Servicewagen die fehlenden Sachen zu ersetzen.

Housekeeping

Den Rest meines Tages verbrachte ich im Bereich des Housekeeping. Dabei lernte ich 2 nette Zimmermädchen kennen. Sie zeigten mir wie ich die Betten zu machen hatte. Was ziemlich witzig war, denn ich bekam es irgendwie nicht hin. Housekeeping bedeutet:

  • Betten zu machen
  • Bad zu putzen
  • das Zimmer zu saugen und abzustauben

Mittwoch, 17.11.2010

Heute war ich nur im Bereich des Housekeeping tätig. Dabei lernte ich 2 nette Mitarbeiterinnen kennen. Wir fingen an mit den Toiletten bei den Tagungsräumen. Da diese aber am Vorabend schon geputzt worden waren, hatten wir nicht viel zu tun. Danach wurden die Zimmer den Zimmermädchen zugeteilt. Also gingen wir ab ans Zimmer machen. Wir fingen im 1 Stock an. Bei den Zimmern muss man beachten, ob es An/Abreise oder Bleibe sind. Bei Bleibe werden nur das Laken zurecht gezogen und die Betten aufgeschüttelt das Zimmer gesaugt und gewischt und die Bäder geputzt. Bei An/Abreise werden die Betten neu bezogen das Zimmer geputzt und die Bäder geputzt.

Donnerstaq, 18.11.2010

Im Frühstücksteam waren wir heute zu fünft. Es kam ein weiterer Praktikant und eine weitere Praktikantin. An diesem Tag war auch echt viel los und alles schnell vorbei. Die Mittagspause war am lustigsten da wir alle viele Witze machten. Anschließend putzten wir die Küche und den Frühstücksraum.

Minibar

Die Minibar zu machen war gar nicht so schwer da ich alles eingetragen habe in die Liste und ein Auszubildender die Kühlschränke durchgesehen hatte. Aber ich konnte mir einfach nicht alles so schnell merken. Da hätte ich wahrscheinlich eine halbe Stunde dazu gebraucht.

Rezeption

Anschließend sollte ich an die Rezeption. Da wurde mir gezeigt wie ich den Gewinn der Minibar errechnen kann, Reservierungen im richtigen Ordner abzuheften und Gäste im Computer einzutragen. An der Rezeption arbeitete ich mit Herrn Marco Frank und dem Nachtportier.

Freitaq, 19.11.2010

Beim Frühstück waren wir nur zu dritt. Ich lernte eine weitere Auszubildende kennen. Sie war sehr nett. Zusammen mit ihr bediente ich die Gäste. Es war ein eher ruhiger Tag. Deshalb hatten wir auch nicht viel zu tun. Da heute aber auch neue Fernseher geliefert wurden, wurde die Küche schnell geputzt. Danach sollten alle mithelfen. So auch eine weitere Rezeptionistin. Sie war genauso nett wie die anderen. Wir fuhren mit Fernsehern mit dem Aufzug in verschiedene Stöcke und lieferten sie vor den Zimmern ab. Es war ein anstrengender aber lustiger Tag. In dieser Woche habe ich alle in mein Herz geschlossen, dass ich sogar weinen musste und eine Stunde länger blieb.

Das Hotel

Das Mercure Hotel beinhaltet 90 Zimmer welche jeweils mit einem hörbaren Rauchmelder, Minibar, Pay TV, Radio, TV mit Satelliten oder Kabelfernsehen und WiFi Internetzugang ausgestattet sind. Es gibt außerdem 37 Nichtraucherzimmer. Vorhanden sind des weiteren 2 Appartements, 8 Suiten und 4 Tagungsräume. Im Restaurant "3 Elements" wird eine mediterrane Küche angeboten. Im Foyer ist außerdem eine Bar vorhanden. Im Fitnessbereich mit Sauna und Dampfbad kann man seinem Wohlergehen freien Lauf lassen. Das Mercure Hotel bietet Veranstaltungsbereiche für bis zu 200 Personen. Tagungen können in 4 Räumen stattfinden. Hoteldirektor ist Herr Uwe Aschke.

Aufgaben einer Hotelfachfrau

Die Hauptaufgabe einer Hotelfachfrau ist die Zufriedenheit der Gäste sicher zu stellen. Dabei begleitet sie den Gast von der Reservierung bis zur etwaigen Reklamation. Falls Probleme entstehen sollten, bemüht sich eine Hotelfachfrau diese zu lösen. Sie arbeitet außerdem in jeder Abteilung eines Hotels mit, sie machen Zimmer, bedienen im Restaurant, schenken Getränke aus und arbeiten in der Küche mit. Außerdem organisieren sie Veranstaltungen, stellen Rechnungen aus, planen Arbeitsabläufe und überwachen das Personal. Eine Hotelfachfrau ist außerdem in der Buchhaltung und der Lagerhaltung beschäftigt.

Die Ausbildung an sich beträgt drei Jahre. Sie wird im Gastgewerbe aber auch in der schulischen Ausbildung angeboten.

Beispielhafte Ausbildungsvergütung pro Monat: 1. Ausbildungsjahr € 375 bis € 517,  2.Ausbildungsjahr € 466 bis € 589 und im 3. Ausbildungsjahr € 543 bis € 660

Reflexion

Mein Fazit aus dem Praktikum ist, dass ich diesen Beruf auf jeden Fall erlernen will. Die Mitarbeiter bilden eine tolle Gemeinschaft. Sie haben mich richtig mit einbezogen. Es gab Aufgabenfelder, die mir mehr und die mir weniger gefallen haben. Außerdem habe ich ein paar Freunde dazu gewonnen. Dieses Hotel wäre meine erste Wahl für meine Ausbildung.

Veterinäramt

Montag den 15.11.2010

Der Anfang der BORS-Woche war getan, als ich pünktlich um 08.00 Uhr in der Außenstelle des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis beim Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung in Donaueschingen eintraf. Meine Mutter hatte mich nach Donaueschingen gefahren. Sie stellte mich in der Kantinenküche im Erdgeschoß vor, da sie auch schon beim Landratsamt gearbeitet hatte, kannte sie viele Mitarbeiter. Dann gingen wir durch das Landwirtschaftsamt und dem Jugendamt zum Amt für Veterinärwesen & Lebensmittelüberwachung. Beim Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung stellte mich meine Mutter dem Amtsleiter, Herr Dr. Langer und noch einigen anderen Arbeitskollegen vor. Nach einer kurzen und netten Vorstellungsrunde verabschiedete sich meine Mutter. Als die Mitarbeiter des Amtes mir erklärten, dass man erst um 10.00 Uhr in den Außendienst fährt, fing ich in der Zwischenzeit schon an Bücher und Zeitungsberichte über das Amt zu lesen. Auch konnte ich noch andere Kleinigkeiten erledigen, wie zum Beispiel, dass ausfüllen von Lebensmittelkontrollblättern, die für Zweitprobenahmen vorgesehen waren. Um etwa 09.30 Uhr gab es eine Besprechung mit einem kleinen Frühstück, da eine Angestellte Geburtstag hatte und Alle zu einem kleinen Frühstück eingeladen hatte. Dies dauerte bis um 10.05 Uhr. Um 11.30 Uhr ging ich in den Außendienst mit dem Lebensmittelkontrolleur Herr Klotz. Wir machten uns auf auf den Weg zu einer großen Lagerhalle ein Lebensmittelgeschäftes. Zuerst gingen wir in die zweite Etage und kündigten uns an. Ein Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes führte uns durch die Lagerhalle und ich durfte Herr Klotz bei Probenahme von Lebensmittel behilflich sein. Die Lagerhalle war ein längliches Gebäude und war in verschiedene Bereiche eingeteilt, wie z. B. in Obst, Spirituosen, Milchprodukte, usw. Wir haben unter Anderem von folgenden Lebensmittel Proben genommen, von Nüssen, Schafkäse, Milchprodukte, Spirituosen, Käse, Fischstäbchen und Vieles mehr. Es ging hierbei um eine Kontrolle von Fertigprodukten. Insgesamt sammelten wir 10 Lebensmittelproben. Verpackten davon aber die Hälfte für die Zweitbeprobung durch das Lebensmittelgeschäft.

Die zweite Proben kennzeichneten wir jeweils mit einem grünen Aufkleber auf diesem die Kennzeichnungsnummern standen. Um 14.00 Uhr trafen wir wieder im Landratsamt beim Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung ein.

So gegen 14.30 Uhr fuhr ich mit dem Amtsleiter Herr Dr. Langer und Frau Dr. Reifenrath zu einem in der Nähe stationierten Zirkus, um die korrekte Tierhaltung zu überprüfen. Die Tierärzte haben mir während der Fahrt im Auto vieles über die richtige Tierhaltung erzählt, so dass ich auf die bevorstehende Kontrolle perfekt vorbereitet war. Bei dem Zirkus stand auch eine Tierbestandsaufnahme an. Als wir ankamen bemerkten wir sogleich den Halbfriesen im Viehtransporter. Als wir weiter in die Wohnwagenkolosse hineingingen, bemerkte uns der Zirkuschef und zeigte uns seine Tiere. Er berichtete uns, dass der Zirkus außer dem Halbfriesen, 4 Shettlandponys, 2 Schecken, einem Apfelschimmel und einem Lama keine weiteren Tiere besitze. Die Tiere hatten einen genügend großen Stall und eine Koppel als Auslauf. Wir machten die Tierbestandsaufnahme und fuhren wieder zum Landratsamt. Bis zu meinem Feierabend las ich noch interessante Bücher über Krankheiten von Tieren, sowie über die richtige Tierhaltung.

Herr Dr. Langer erklärte mir gegen 15.30 Uhr die Tätigkeiten des Amtes. Das Amt sei nicht nur Veterinäramt, sondern würde auch im Veterinärwesen und in der Lebensmittelüberwachung tätig sein. Die Tierärzte des Amtes kümmern sich nicht nur um die richtige Haltung der Tiere, sondern auch um dass Wohl der Menschheit. Sie untersuchen auch Gastronomiebetriebe und Imbissbuden nach der Hygienevorschriften. 

Um 16.20 Uhr hatte ich Feierabend.

Dienstag, den 16.11.2010

Um 07.50 Uhr war mein Arbeitstag nun auch in Donaueschingen angebrochen. Am Anfang las ich, wie auch den Tag davor, Prospekte über Zoonosen, Q- Fieber, das Verhalten des Hundes, aber auch „Das öffentliche Veterinärwesen“ durch. Von um 09.45 Uhr bis um 10.00 Uhr gab es eine Besprechung. Danach las ich wieder meine Bücher weiter.

Als wir gegen 11.30 Uhr in den Außendienst aufbrechen wollten, trafen Herr Dr. Adamski und ich meinen Lehrer, Herr Griesser auf dem Flur des Amtes. Herr Dr. Adamski, mein derzeitiger Betreuer, redete noch mit Herrn Griesser und dann verabschiedeten wir uns und gingen in den Außendienst. Wir nahmen weiße Stiefel, Plastikmützen und weiße Arbeitskittel im Kofferraum des Dienstwagens mit und fuhren los. Da am heutigen Tag und den beiden folgenden Tage der Rammadan gefeiert wurde, mussten wir die umliegenden Höfe auf Tieropferungen kontrollieren. Beim Opferfest der Juden und Muslime wird einmal im Jahr ein Tier (Rind oder Schaf) dem Gott Allah geopfert. 

Wir kontrollierten die Höfe, ob Tiere geschächtet wurden. Diese Art der Schlachtung ist in Deutschland verboten. Juden oder Muslime bezahlen für diese Art der Schlachtung sehr viel Geld, so machen sich mehrere Metzger jedes Jahr strafbar, weil sie dennoch Tiere auf diese Weise schlachten.

ein geschächtetes Schaf

 

Da aber auch selbst die Muslime ihre Schafe schächten, achteten wir also auch auf die Umgebung in den Wäldern. Eine Schächtung bedeutet, dass das Tier an 3 Füßen angebunden wird und das vierte wird freigelassen, so dass sich das Tier so noch wehren kann. Die Augen werden dabei verbunden. Dann wird mit einem scharfen Messer die Hauptschlagadern am Hals sowie die Speise- und Luftröhre des Tieres durchgeschnitten. Das Messer darf keine Zacken haben, da der Koran es den Gläubigen so befielt. In Deutschland ist diese Art Tiere zu töten verboten. Tiere müssen mit einer Elektroschockzange (die Schafe) betäubt werden und Rinder werden mit einem Bolzenschussapparat kontrolliert getötet.

Der erste Schlachtort lag in einem Keller. Dies ist generell verboten und der Besitzer darf diesen Schlachtort nur für eigene Schlachtungen benutzen. Letztes Jahr ist der Besitzer unangenehme aufgefallen und hatte sich strafbar gemacht, deshalb kontrollierten wir ihn sehr streng. Dieses Jahr machte er sich nicht strafbar, denn er schlachtete/schächtete nicht.

Der zweite Schlachthof war ein Familienbetrieb, sie führten im vorderen Bereich noch eine kleine Metzgerei. Diese Metzgerei war bis jetzt noch nicht auffällig. Wir zogen trotzdem unsere Schutzkleidung an und kontrollierten den kleinen Schlachthof. Im Eingangsbereich waren zwei Rinder mit verbundenen Augen in einem kleinen Transporter. In dem danebenstehenden Eimer waren Blut und die Innereien von Tieren. Als wir die Metzger begrüßt hatten, suchten wir den Hauptraum auf. Die Muslime standen an dem Arbeitstisch und schnitten ihr „Opfer“ in seine Einzelteile, die Muslime hatten keine Schutzkleidung an und standen nur mit Jogginganzug und Wollpulver vor dem frischen Fleisch. Die Muslime müssen sich nicht an die Hygienevorgaben halten, da sie das Fleisch nur für ihren Eigenbedarf benutzen. Die Muslime wogen ihr Fleisch und packten es in Wäschekörbe. Wir sahen uns den Rinderkopf an und den Bolzenschussapparat sowie die dazugehörige zweite Ausführung. Wir ließen uns noch schnell den Arbeitsverlauf erklären und verließen dann den Raum. Erst im Freien zogen wir unsere Schutzkleidung wieder aus. 

Als nächstes fuhren wir zu einem Metzger der in 1040 m Höhe lebt, es schneite dort.

In diesem Schlachthof roch es extrem nach Blut. In diesem Betrieb zerkleinerte der Metzger mit seinen Gehilfen das Fleisch für die Muslime. Diese warteten solang draußen, sangen Lieder und aßen ihr gegrilltes „Opferfleisch“. Mit dem Blut des 600 kg schweren Bullen machten sich die Gläubigen einen Fingerabdruck auf die Stirn.

Nachdem wir dort auch den Bullenkopf begutachteten und nichts zu beanstanden hatten, fuhren wir wieder zum Amt zurück. Wir kamen gegen 14.30 Uhr im Amt an.

Ich las wieder die Zeitschrift „Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle“.

Um 15.30 Uhr fuhren Herr Dr. Langer und ich noch zu einem Schafschlachter. Dort waren sehr viele Muslime und Juden, die sich ein Schaf ausgesucht hatten und auf ihre Schlachtung warteten. An diesem Tag wurden ungefähr 600 Schafe bei diesem Schafhirt geschlachtet. Die Häute der geschlachteten Schafe lagen Bergeweise auf Schubkarren und auf Paletten die draußen unter einer überdachten Hütte gelagert wurden. 

Als wir hinein gingen, wurde gerade ein Schaf geschlachtet. Das Schaf wurde in einem Handwagen mit Rollen in den Schlachthof gefahren. Danach wurde es auf eine Liege gelegt und die Juden oder Muslime hielten es fest, jetzt setzte der Metzger die Elektrozange an und betäubte das Tier. Anschließend schnitt er dem Tier die Luft,- und Speiseröhre durch während die Juden und Muslimen ihre Lieder sangen. Dem Schaf wurde die Haut abgezogen und die Muslime und Juden fingen an das tote Tier zu zerkleinern.

Da die Schlachtung nur bis zum Einsetzen der Dunkelheit stattfinden durfte, war diese Schlachtung nun auch bald beendet, wie mir Herr Dr. Langer mitteilte.

Wieder beim Amt angekommen, verabschiedete ich mich um 17.00 Uhr und ging zum Bahnhof.

Mittwoch den 17.11.2010

Halbzeit, hat begonnen! Um 08.00 Uhr fing mein dritter Arbeitstag an. 

Mir wurde mitgeteilt, dass ich heute mit einem (neuen) Veterinärmediziner Hühner auf Salmonellen prüfen soll. Salmonellen gehören den stäbchenförmigen Bakterien an. Sie kommen weltweit in Kalt- und Warmtieren, sowie in Menschen vor. Diese Bakterien sind als Erreger vieler Krankheiten bekannt. Herr Dr. Barke und ich machten uns gegen 08.30 Uhr auf den Weg. Zuerst besuchten wir einen Hühnerhof mit 4700 Hühnern, die in drei Ställen aufgeteilt waren. Wir machten in allen drei Ställen die Staubproben oder auch Abklatschproben, jeweils drei Mal. Für die Staubprobe benötigt man einen Overall, ein paar Überziehschuhe und die weißen „Staubfänger“. Welche nochmals über die Schuhe gezogen werden. Diese Schutzkleidung dient dem Schutz von Mensch und Tier. Krankheiten werden auf diese Weise nicht von einem Stall zum Anderen übertragen und der Mensch erleidet keine Ansteckung bei Krankheitsbefall der kontrollierten Tiere. Die Benutzung von Schutzkleidung ist deshalb gesetzlich vorgegeben. Schutzkleidung wurde bei jedem zu kontrollierendem Betrieb neu gewechselt. Die Staubfänger sollten den den Kot und die Salmonellen im Stall einfangen. Wir liefen ein paar Mal durch den Stall hin und her und wechselten dann die Staubfänger aus. Die Staubfänger wurden vor ihrem Gebrauch angefeuchtet, sodass der Kot besser anheften kann.

Danach wurde der schriftliche Teil erledigt, eine grobe Bestandsaufnahme gemacht und wir fuhren zum nächsten Stall. Jetzt fuhren wir zu einem Stall mit 1250 Hühner. Die Hühner wurden auch wieder in 3 Herden und in einem alten „Schuppen“ gehalten. Zwei Herden waren im Obergeschoss untergebracht und eine Herde war im Untergeschoss. Hier wurden die gleichen Proben gezogen, wie beim Hühnerbesitzer vorher auch.

Um 10.15 Uhr fuhren wir wieder zum Amt zurück. Danach schrieben Herr Dr. Lager, seine Sekretärin Frau Federle und ich einen Brief an das Regierungspräsidium Freiburg, damit waren wir gegen 12.00 Uhr fertig.

Die restliche Zeit las ich das Buch „Lebensmittelqualität“ und machte mir hierzu für zu Hause Notizen. In dem Buch wurden verdorbene Lebensmittel beschrieben, wie und wann diese verderben.

Dann zeigte mir Herr Dr. Langer noch das Lager für die Lebensmittelproben, aber auch für die verschiedensten Impfstoffe, wenn eine Seuche ausbrechen würde.

Es gab Impfstoffe wie z.B gegen Tollwut. Tollwut gibt es seit längerer Zeit nicht mehr in Baden-Württemberg, so ist diese Impfung oder auch der Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit, nur für einen Ausbruch bei einzelnen Tieren gedacht. Sollte jedoch der Tierhalter es verlangen, dann könnte man trotzdem gegen die Blauzungenkrankheit oder gegen die Tollwut impfen lassen. Es ist aber nicht mehr Pflicht, seine Tiere dagegen impfen zu lassen. Danach wurde mir auch erklärt, dass das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung die 15 Polizeihunde impft.

Nach diesem aufklärenden Gespräch wurde ich in den Feierabend entlassen.

Donnerstag, den 18.11.2010

Der vorletzte Tag meiner Arbeitswoche begann um 07.45 Uhr im Amt. Bis zu der morgendlichen Besprechung ging ich Kleinigkeiten nach. Ich las Bücher, machte mir Stichwortnotizen von wichtigen Informationen, usw. Gegen 10.00 Uhr gingen Herr Dr. Langer und ich zu einer EU- Auskennzeichnung (Zulassung für einen Schlachtbetrieb). Wir kontrollierten unter Anderem ob Desinfektionsmittel, Handwaschbecken, Kühlkammer, Umkleideräume, oder ein Zerlegungsraum vorhanden ist. Diese Schlachthalle wurde oder wird nur zu Jagdzeiten genutzt. Die Schlachthalle soll unter anderem für den Eigenbedarf genutzt werden, d. h. Auch von anderen Jägern. So soll hier auch Fleischware direkt von der Schlachthalle aus verkauft. Nach der Kontrolle des Schlachthofes, des Lagerraumes und des Umkleidezimmers machten wir uns auf den Weg in das Wohnhaus des Eigen-tümers. Wir erledigten Schreibarbeit, z.B was, wann und wo die Jäger Tiere geschossen haben. Aber auch wie schwer die erlegten Tier waren. Gegen 11.00 Uhr verließen wir das Anwesen und gingen wieder ins Amt. Um 11.30 Uhr ging ich bis um 11.50 in die Pause. 

Danach beschäftigte ich mich selber mit Aufgaben und bereitete Gegenstände für den nächsten Arbeitsauftrag vor.

Frau Dr. Schneider und ich gingen um ca. 13.30 Uhr zu einem Vereinsheim. Hier wurde der Antrag auf eine Genehmigung für eine Gastronomie beantragt. Dort führten wir Lebensmittelkontrollen durch. Vor Ort war auch ein Beauftragter der Feuerwehr, sowie der Antragsteller. Der Beauftragte der Feuerwehr begutachtete die Raumaufteilung der Toiletten und auch der Gaststätte. Diese mussten nämlich bestimmten Vorschriften entsprechen, so wurde darauf geachtet, dass zwei Notausgänge vorhanden waren. 

Vor Ort stellten wir fest, dass die Geschirrspülmaschine etwas verdreckt war, ansonsten gab es keine Beanstandungen.

Jetzt fuhren wir zu einem Gastronom, der sich eine Bierbrauanlage im Wert von 100.000,-- € gekauft hatte. Der Gastronom hatte seine Bar so umgebaut, dass seine Gäste dem Bierbrauvorgang zuschauen konnten. Wir kontrollierten ob die Rohre aus lebensmitteltauglichem Material waren. Diese Rohre verbinden die Gäranlage mit der Brauanlage. Nach einem Gespräch mit dem Brauereibetreiber und der Besichtigung der Anlage konnten wir keine Mängel feststellen. Unser nächster Besuch galt einer Metzgerei.

Der Metzger musste, wie jede Metzgerei und jeder Schlachthof Fleischproben abgeben. Die Kontrolleure bzw. Tierärzte melden sich in der Regel vor einer Kontrolle an, so dass die abzugebenden Fleischproben schon vorbereitet werden können. In dieser Metzgerei wurden die Fleischproben jedoch nicht vorbereitet.

Als nächsten Besuch kündigte mir Frau Dr. Schneider wieder einen Besuch bei einem Metzger an.

Dort entnahmen wir eine Hackfleischprobe, leider hatte die Frau des Chefs vergessen die dazugehörenden Papiere vorzubereiten. Da aber Frau Dr. Schneider die Metzgereibesitzer kannte, gestand sie ihnen zu, die Papiere nachreichen zu dürfen. 

Gegen 18.00 Uhr fuhr mich Frau Dr. Schneider zum Bahnhof in Donaueschingen. 

Freitag, den 19.11.2010

Der letzte Tag meiner Projektwoche war angebrochen. Wie immer, war ich wieder pünktlich vor 08.00 Uhr im Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung. Als Dankeschön habe ich einen Kuchen mitgebracht, den wir zum Frühstück um 9.30 Uhr zusammen aßen. Davor las ich in Büchern, die mir am Vortag gegeben wurden. Die Besprechung mit Frühstück endete gegen 10.15 Uhr.

Mitarbeiter und ich schauten uns einen Bauplan für ein geplantes Einkaufszentrum an und entschieden danach, ob die Bäckerei im Untergeschoss gebaut werden durfte oder nicht. Im Bauplan fielen uns einige Mängel auf, die ein Kontrolleur vor Ort nachschauen musste. Wir schrieben die aufgefallenen Ungereimtheiten auf. Aus Zeitgründen konnte jedoch ein Kontrolleur erst am Montag vor Ort zur Kontrolle gehen. Da dieses Einkaufszentrum erst in Planung war, können die Mängel vor Baubeginn beseitigt werden.

Als nächstes gingen Herr Dr. Langer und ich auf eine Nachkontrolle zu einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Rinderhaltung. Da diese Tiere das ganze Jahr im Freien gehalten werden, mussten wir überprüfen, ob die Tiere auch bei schlechter Witterung genügend Unterstand haben. Der Landwirt hatte seine Tiere auf zwei Weiden untergebracht. Uns fiel auf, dass er die Rinder mit Hörner unter einen zu kleinen Unterstand gesperrt hatte, so hatten die Tiere keinen Bewegungsspielraum und auch kein Gras zum Abweiden. Auf der Oberen Weide wurden acht Kühe von den anderen getrennt gehalten. Diese Tiere hatten keinen Unterstellplatz. Ein anderer Mangel war, dass Europaletten in der Koppel lagen, was natürlich eine Verletzungsgefahr für die Rinder bedeuten könnte. Auf der Unteren Koppel fehlte nicht nur der vorgeschriebene Unterstellplatz, sondern die Tiere wurden auch Hufhoch im Dreck und im eigenen Kot gehalten. Der Landwirt hatte einen Steinboden um den Fressstand gebaut, so blieb die Gülle auf dem Steinboden und konnte nicht ablaufen. Dieser Landwirt musste wegen mehrmaligem negativem Auffallen eine Geldstrafe von 500,-- € bezahlen. Wir dokumentierten und fotografierten die mangelhafte Tierhaltung als Beweismittel, falls der Landwirt doch Einspruch einlegen würde. 

Der anschließend von uns kontrollierte Landwirt mit Rinderhaltung machte fast alles richtig. Er hatte ein verschiebbares Unterstellzelt aufgestellt. Das Zelt war sehr praktisch , da er wenn die Fläche zu arg abgelegen war oder der Wind zu stark von einer anderen Seite kam, dieses Zelt einfach umstellte. Dieses Zelt war aber leider mit zu wenig Heu bzw. Stroh ausgelegt, sodass die Tiere es nicht bequem hatten und eher auf dem steinharten Boden schlafen mussten. Der Besitzer hatte auch einen Fressstand für die Kälber, so wurden die Kälber nicht von den Älteren gestört und kamen zu ihrem Futter. Der Tierbesitzer wurde ermahnt, die Mängel zu beheben. 

Als wir um ca. 11.40 Uhr im Amt ankamen, stempelte sich Herr Dr. Langer an der Stempeluhr wieder als anwesend an. Die Stempeluhr dokumentiert unter Anderem auch wo sich ein Mitarbeiter befindet, z.B. wie hier im Außendienst oder im Amt.

Da alle am Freitag um ca. 12.00 Uhr Feierabend machten, tat ich das auch. Ich bedankte mich für die gute Einführung in die Tätigkeiten des Amtes und verließ das Gebäude in der Homboldtstraße um ca. 12.30 Uhr.

Das Amt

Das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Schwarzwald-Baar-Kreises, das seinen Dienstsitz in der Aussenstelle des Landratsamtes in der Humboldtstr. 11 in Donaueschingen hat, überwacht die Tierhaltungs- und Lebensmittelbetriebe im Landkreis im Hinblick auf Hygienevorschriften, Seuchenvorbeugung, Arzneimitteleinsatz usw. von der Jungtierzucht über Tiertransporte bis hin zur sachgerechten Tierkörperbeseitigung.

Die Amtstierärzte, Lebensmittelkontrolleure und Mitarbeiter der Verwaltung sorgen sich mit vorbeugenden und behandelnden Maßnahmen nicht nur um die Gesundheit der Tiere im Kreis, sondern auch um die Gesundheit der Menschen, die vor verdorbenen Lebensmitteln bewahrt oder vor übertragbaren Krankheiten geschützt werden sollen. Darüber hinaus sind Fleischkontrolleure und amtliche Tierärzte im Einsatz, um einwandfreies Fleisch von den Schlachthöfen zu gewährleisten. Das Veterinäramt, bzw. das Amt für Veterinärwesen- und Lebensmittelüberwachung wird von jeden Landratsamt beherbergt. Sie kümmern sich um das Wohl der Menschen und Tiere. Sie bieten den Tieren und Menschen Sicherheit im Leben bzw. einen würdigen Tod.

In der Abteilung gibt es

  • 16 Bienensachverständige
  • 6 Fleischbeschauer
  • 8 amtliche Tierärzte (die auch praktizierende Fleischbeschauer sind)
  • 2 CC-Kontrolleure (Teilzeit)
  • 6 Amtstierärzte bzw. 5 ½ (da eine 50 %- Stelle)
  • 5 Verwaltungsfachangestellte (45%- bis 70 %- Stelle)
  • 1 Vollzugsbeamtinnen
  • 5 Lebensmittelkontrolleure

Alle 17 Mitarbeiter werden liebevoll vom Amtsleiter Herr Dr. Langer betreut. Stellvertretende Amtsleiterin ist Frau Dr. Schneider.

Die Arbeitsplätze sehen wie folgt aus:

Jeder Mitarbeiter hat einen Schreibtisch, ein Telefon und einen Schreibtischstuhl. Dazu auch mindestens einen eigenen Aktenschrank. Jeder darf sich seinen Arbeitsplatz so gestalten wie es ihm gefällt, z. B. Mit Blumen.

Bei den Lebensmittelkontrolleure sitzen jeweils 2 Arbeiter in einem Zimmer, die Tierärzte haben jeweils ein Einzelzimmer. Ein Büroraum hat 2- 5 Fenster.

Die Außenstelle des Landratsamtes in Donaueschingen besitzt 2 Etagen, das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung ist im zweiten Stock. Im zweiten Stockwerk ist auch das Jugendamt untergebracht. Die Arbeitszeitkernzeiten sind von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Das Landratsamt ist für den Schwarzwald-Baar-Kreis zuständig. Zum Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis gehört die Kantine, sowie mehrere Außenlager. Dort werden z. B. Impfstoffe oder auch Lebensmittelproben zwischengelagert.

Die gesamte Atmosphäre im Amt ist sehr kollegial. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr offen und freundlich. Der Amtsleiter, Herr Dr. Langer umsorgt seine Mitarbeiter sehr liebevoll.

Der gesamte Schwarzwald-Baar-Kreis

Berufsbild

Da ich mehrere Berufe kennen gelernt habe, werde ich sie alle kurz vorstellen:

  • Tierarzt/Tierärztin
    Die/der Tierärztin/Tierarzt ist berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen, zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes bei-zutragen, den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten sowie Lebensmittel und Erzeugnisse tierischer Herkunft zu schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinzuwirken. Der tierärztliche Beruf ist kein Gewerbe; er ist seiner Natur nach ein freien Beruf. Die/der Tierärztin/Tierarzt ist der berufene Schützer der Tiere.“

    Die Veterinärtierärzte gehen Beschwerden von Leuten nach oder führen Kontrollen bei Landwirten durch, bei denen sie bedenken haben, dass die Vorschriften und Gesetze der Europäische Union oder des Landes nicht eingehalten werden.

    Außerdem kontrollieren sie die Schlachthöfen, ob dort hygienisch und natürlich ob dort vorschriftsmäßig gearbeitet wird. Die Tierärzte besuchen und kontrollieren alle Einrichtungen, in denen mit Tieren umgegangen wird. Die Tierärzte sorgen sich um das Wohlergehen der lebenden Tiere bis zur korrekten Schlachtung. Aber auch um die vorschriftsmäßige Entsorgung von toten Tieren. 
  • Lebensmittelkontrolleurin/Lebensmittelkontrolleur
    Die Lebensmittelkontrolleure und Lebensmittelkontrolleurinnen führen als Mitarbeiter/innen des öffentlichen Gesundheitsdienstes die Lebensmittelüberwachung durch. Sie überprüfen die Einhaltung von entsprechenden Gesetzes- und Hygienevorschriften in Betrieben. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich hauptsächlich bei Behörden, die mit der Lebensmittelüberwachung beauftragt sind. Das können zum Beispiel Veterinärämter, Landesuntersuchungsämter für das Gesundheitswesen, Gewerbeaufsichtsämter oder Ämter für Ernährungswirtschaft sein. Lebensmittelkontrolleure und -kontrolleurinnen besuchen regelmäßig Betriebe in denen Lebensmittel, Bedarfsgegenstände, Tabakerzeugnisse oder kosmetische Mittel gewerbsmäßig hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht werden. Dazu gehören z.B. Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte, Fleischereien und Schlachtereien, Gastronomiebetriebe, einschließlich Kantinen sowie Betriebe der Lebensmittel- und Genussmittelindustrie. Lebensmittelkontrolleure und -kontrolleurinnen arbeiten nach einem festen, turnusmäßigen Zeitplan, allerdings führen sie genauso Überraschungsbesuche durch. Vor Ort überprüfen sie, ob die einschlägigen, rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden, dazu gehören Hygienevorschriften zur Betriebs- und Personalhygiene. Insbesondere Lebensmittel, Lebensmittelzusatzstoffe, Tabakerzeugnisse, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände werden kontrolliert.

Ausbildung zum Tierarzt:

Wenn man Tierarzt im Amt werden will, so muss man den Doktortitel haben. Ebenso muss Veterinärmedizin in einem zusätzlichen Studiengang studiert werden. Veterinärmedizin wird in 5 Universitäten in Deutschland als Studiumgang angeboten. In Hannover, Berlin, Leipzig, Giessen und München. Im Normalfall dauert ein Veterinärmedizinstudium ca. 5 Jahre. Abhängig ist die Länge der Studienzeit von den erbrachten Leistung, so kann die Studienzeit verkürzt oder verlängert werden. Die Kosten variieren je nach Studienort zwischen 250,-- bis 400,-- €. Für das Medizinstudium wird Latinum vorausgesetzt. Das Latinum kann ohne zusätzliche Kosten an der Uni nachgeholt werden. Die Doktorarbeit wird erst am Ende des Studiums geschrieben, aber nicht jeder Arzt hat einen Doktortitel. Um den Beruf eines Arztes ausüben zu können wird kein Doktortitel zwingend benötigt. Wichtige Schulfächer sind Biologie, Chemie, Physik und um die medizinischen Begriffe auf Latein zu verstehen, natürlich die lateinische Sprache. Vorteilhaft ist auch das Können von verwandten Sprache, wie z.B. Französisch. Allerdings wird in Deutschland ein guter Notendurchschnitt im Abiturzeugnis vorausgesetzt, um Medizin studieren zu können.

Ausbildung zur/m Lebensmittelkontrolleurin/Kontrolleur:Für den Beruf der/s Lebenmittelkontrolleurs ist eine abgeschlossene Ausbildung, sowie eine Weiterbildung in einem Beruf, der Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet des Verkehrs mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Artikeln oder Bedarfsgegenständen vermittelt nötig. Dazu gehören z.B. Küchen-, Bäcker- oder Fleischermeister/innen oder Lebensmitteltechniker/innen. Auch Bewerber/innen aus dem mittleren und gehobenen Dienst der allgemeinen Verwaltung, die jeweils mindestens drei Jahre in der amtlichen Lebensmittelüberwachung tätig waren. Bedienstete im Polizeivollzugsdienst oder Personen mit einem der Fachrichtung entsprechenden Hochschulabschluss können an der Weiterbildung teilnehmen. Außerdem ist ein polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen.Der Lehrgang geht insgesamt 2 Jahre, gliedert sich in einen theoretischen Teil von 6 - 7 Monaten und einem praktischen Teil von 17 - 18 Monaten. Ausbildungsvergütung wird nicht bezahlt.

Reflexion

Mir hat es im Amt sehr gut gefallen. Ich kam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gut zu Recht. Ich habe die Arbeitsatmosphäre im Amt genossen, weil sie einfach hervorragend war. Es wurde sehr zielstrebig und korrekt gearbeitet, aber nie hektisch. Es herrschte immer Ruhe, aber es wurde doch immer viel gearbeitet. Egal wie gestresst Jemand war, ein Lächeln zauberte er dennoch immer auf sein Gesicht. Meine Erwartungen haben sich im positiven Sinne erfüllt. Ich bin sehr überrascht von der Arbeit, welche die Mitarbeiter geleistet haben. Sie haben sehr präzise und doch schnell und ruhig gearbeitet. Dennoch hatte Jeder immer kurz Zeit für ein Gespräch. Trotzdem haben sich meine Erwartungen in diesem beruflichen Bereich leider nicht erfüllt. Gerade deshalb war es für mich sehr wichtig dieses Projekt „BORS“ zu machen. Nun weiß ich, dass ich keine Tiermedizin studieren möchte. Die Studienzeit ist sehr lange und in dieser Zeit ist man finanziell auf seine Eltern angewiesen. Das möchte ich nicht. Ebenso hat mich auch nicht der Beruf der Kontrolleurin sehr überzeugt. Für mich als Resultat von diesem Projekt werde mich jetzt noch weiter informieren, ob es doch noch andere Möglichkeiten gibt in einem ähnlichen Bereich zu arbeiten, so z.B. als CC- Kontrolleure. Nach Möglichkeiten würde ich noch gerne ein Praktikum im Jugendamt machen. Da mich dieser Tätigkeitsbereich auch sehr interessiert. Während der Projektzeit hat sich mein Verhältnis zu meinen Kolleginnen, Kollegen und zu meinem Chef jeden Tag verbessert. Sie hatten immer das Ziel vor Augen mir mehr beizubringen, sei es im Lebensmittelbereich oder auch im veterinärmedizinischen Bereich. Dafür bin ich sehr dankbar.

Römer-Apotheke Rottweil

Montag, 15.11.2010

An meinem ersten Arbeitstag begann ich um 8 Uhr. Frau Fischer führte mich durch die Apotheken und zeigt mir die einzelnen Arbeitsbereiche. Ich durfte dann mit Frau Fischer in den Keller gehe und die gelieferte Ware hoch holen. Dann wurden mir erklärt, wie man die frische Ware ab scannt, kontrolliert und in die Schubs einordnet. Diese Aufgabe durfte ich dann auch selbstständig erledigen. Beim Schubs einordnen kontrollierte ich nebenher ob noch genug Medikamente in den Schubs untergebracht sind. So gegen 10 Uhr hatte das Personal eine Besprechung in dieser Zeit war ich dafür zuständig die Anrufe entgegenzunehmen. Die Medikamente, die in die verschiedenen Arztpraxen gehörten durfte ich in die Praxen bringen.

Anschließend füllte ich die Schubladen hinter der Theke mit kleinen Geschenken für die Kunden z.B. Taschentücher, Bonbons, Traubenzucker usw. Die neue Ware de anschließend in die frei Wahl (sind dir Produkte die im Laden ausstehen und die sich die Kunden selber nehmen dürfen) kommt, habe ich mit Preisen versehen und im Laden aufgefüllt. Die restliche Ware brachte ich ins Lager und dann hatte ich auch schon Mittagspause.

Um 14.00 Uhr ging es für mich weiter, indem ich erst mal die neue Ware aus dem Keller holen musste. Danach half ich einer Mitarbeiterin das Lager in Ordnung zu bringen indem wir viele Kisten aussortierten und in den Keller brachten. Dann beschäftigte ich mich wieder mit der frischen Ware in dem ich sie wieder am Computer einscannte und kontrollierte ob auch alles bestellte Medikamente angekommen sind. Danach sortierte ich die Medikamente in den Schub ein und einige mussten auch in die Sichtwahl eins sortiert werden (in der Sichtwahl stehen auch Medikamente die der Kunde sich nicht selber nehmen darf, aber kaufen darf. Die Sichtwahl befindet sich hinter der Theke).

Frau Schneider erklärte mir dann jedes einzelne Computerprogramm genau und ich durfte dann auch einige neue Bestellungen kontrollieren und absenden. Zum Schluss habe ich die Medikamente, die man Kunden liefern muss, in Tüten gepackt und die Tüte mit den Adressen beschriftet und dann war mein erster Arbeitstag auch schon vorbei.

Dienstag, 16.11.2010

Mein zweiter Arbeitstag startet indem ich die Geschenke Schubladen an der Theke frisch auffüllte. Gleich danach holte ich mit Frau Fischer die neu gelieferte Ware im Keller und brachte sie nach oben. Die frische Ware habe ich dann am Computer eingescannt, verfasst, verbucht und in die Schubs einsortiert. Dann hat mir Frau Fischer erklärt was man mit der Ware unternimmt die zurück geschickt werden muss. Dies durfte ich dann sofort selber ausprobieren. Ich suchte die passende Rechnung zu dem Medikament das zurück geschickt werden soll, kopierte diese und markierte das entsprechende Medikament an und verpackte es in die Kisten. Nach dieser Aufgabe zeigte mir Frau Fischer wie man neue Etiketten für Medikamente macht, die noch nicht in den Schubs einsortiert sind. Ich durfte dann diese Etiketten auf ein Papierstück kleben, dieses man dann im Register einsortierte. Einmal im Monat muss man in der Apotheke die Rechnungen kontrollieren. Dieses zählte heuet auch zu meinen Aufgaben. Ich bekam eine Liste auf der die Rechnungsnummer, das Datum, der Lieferant und der Betrag draufstand und diese Liste verglich ich mit den Rechnungen m Ordner. Da die Königsapotheke den Ärzten schon fertige Briefumschläge mit Adresse und Briefmarken drauf zuliefern, durfte ich auf jeden Umschlag die Briefmarken kleben und den Umschlag mit der Adresse beschriften. Im Laufe des Morgens brachte ich der Römerapotheke einige Rezepte und Medikamente. So gegen 11.00 Uhr kam dann wieder neue Ware die ich wieder erfasst, eingescannt und verbucht habe. Dann hatte ich bis 14.00 Uhr Mittagspause. Nach der Mittagspause bekam ich von Frau Schneider eine 9-seitige Liste auf der sehr viele Medikamente alphabetisch geordnet waren. Diese Medikamente waren entweder in den Schubs eingeordnet oder sie standen in der Sicht- oder Freiwahl. Diese Medikamente musste ich suchen und die Bestandsmenge aufschreiben. Diese Aufgabe hat sehr viel Zeit gebraucht; ich war damit bis 17 Uhr beschäftigt und durfte dann auch Feierabend machen.

Mittwoch, 17.11.2010

Wie jeden Morgen holte ich zusammen mit Frau Fischer die neue Ware aus dem Keller und scannte diese am Computer ab, kontrollierte die Preise im Computer mit den Preisen auf der Rechnung. Zum Schluss verbuchte ich die Ware und sortierte sie in den Schubs ein. Die Nachlieferungsware sortierte ich den Nachlieferungszettel zu. Bei der neuen Ware, war ein Medikament dabei, das noch nicht im Schub einsortiert war. Deshalb scannte ich das Medikament am Computer ein und druckte eine Etikette aus, klebte es auf ein zugeschnittenes Papierstück und sortierte es gemeinsam mit dem Medikament in den Schub ein. Die neuen Produkte die in die freu Wahl (diese Produkte kann sich jeder Kunde selber nehmen) gehören habe ich mit den passenden Preisen ausgezeichnet und an den richtigen Platz geräumt. Danach suchte ich noch Medikamente die auf meiner Bestandsliste stehen um die Bestandsmenge zu zählen. Nachdem ich alle Medikamente gefunden habe, habe ich angefangen die Bestandsmenge am Computer einzugeben. Dann war es 12.00 Uhr und ich hatte wieder Mittagspause.

Nach der Mittagspause holte ich wieder die frische Ware die über Mittag geliert wird und scannte sie am Computer ein und verbuchte sie. Die neuen Medikamente sortierte ich wieder in den Schubs ein. Nachdem ich die Ware dann eingeräumt hatte, machte ich meine Bestandsliste fertig. Dann räumte ich mit Frau Fischer das Lager um. Wir sortierten alte Medikamente und Kartons aus und schafften Platz. Da im Lager zu viele Windeln standen, zeichnete ich einige aus und räumte sie in der Frei Wahl ein. Bevor ich die Gummibärchen auffüllte, klebte ich auf jede Packung ein Sticker auf dem der Name der Gummibärchen stand und zeichnete die Packung dann mit dem Preis aus.

Von Frau Fischer bekam ich dann als kleines Lob eine Packung Gummibärchen geschenkt. Zum Schluss räumte ich einige neue Karton Tempos in den Schrank und dann füllte ich noch die Geschenke-Schubladen an der Theke mit Tempopackungen.

Donnerstag, 18.11.2010

An meinem vierten Praktikumstag holte ich gemeinsam mit Frau Bauer die frisch gelieferte Ware vom Keller nach oben und scannte diese selbstständig am Computer ein, kontrollierte die Preise und verbuchte die Lieferung. Die Rechnungen ordnete ich in den richtigen Ordner ein. Dann sortierte ich die Ware in zwei Teile. Den ersten Teil räumte ich in den Schub ein, den zweiten Teil zeichnete ich mit den passenden Preisen aus und stellte diese Artikel in der freien Wahl aus. Die Geschenke Schubladen an der Theke räumte ich mit Tempos ein. Da ein Lieferant neue Kartons mit Artikel fürs Lager gebracht hatte, half ich Frau Schneider, diese Artikel in das Lager zu räumen. Da es nicht viel Arbeit gab, durfte ich die letzte halbe Stunde vor der Mittagspause anfangen, meine Berichte zu schreiben. Nach meiner Mittagspause scannte ich die neue Ware wieder am Computer ein und verbuchte sie. Frau Schneider räumte neben her die schon abgescannte Ware in die Schubs ein. Nachdem alle Artikel an ihrem Platz waren brachte ich eine Packung Windeln in die Römer Apotheke. Als ich zurück kam, wartete Hendrik aus meiner Parallelklasse auf mich. Er macht ein Praktikum im "Schwarzwälder Bote" und hat den Auftrag bekommen, einige Praktikanten über ihre BORS Woche zu befragen. Hendrik stellte mir einige Fragen zu meiner BORS Woche in der Königs- Apotheke. Als ich alle Fragen beantwortet hatte, machte Hendrik noch ein Bild von mir. Dann durfte auch ich nach Hause gehen.

Freitag, 19.11.2010

An meinem letzten Arbeitstag war keine PKA (Pharmazeutisch- kaufmännische Angestellte) im Dienst. Da die PKAs jeden Tag die Ware annehmen und diese dann am Computer verbuchen, war es meine Aufgabe, die Ware alleine zu verbuchen. Als erstes holte ich die neu gelieferte Ware aus dem Keller und sortierte sie nach den Rechnungsnummern. Danach scannte ich zuerst die Nachlieferung im Computer ein und verbuchte diese. Die Nachlieferung solle man immer zuerst einscannen und verbuchen, da das bestellte Artikel sind, die der Kunde im Laufe des Tages abholt und man nie genau sagen kann, wann der Kunde kommt. Als die ganze Ware im Computer eingescannt war und ich sie verbucht hatte, sortierte ich einen Großteil der Medikamente in den Schubs ein. Die restlichen Artikel zeichnete ich mit dem passenden Preis aus und sortierte sie in der Frei Wahl aus. Da auch neue Taschentücher in der Lieferung dabei waren, räumte ich diese in die Geschenke-Schubladen ein. Dann durfte ich zu einem Arzt im Haus gehen und ein Rezept eines Kunden abgeben. Da es danach nicht mehr viel zu tun gab, durfte ich anfangen, meinen Bericht zu schreiben. Um 12.00 Uhr hätte ich eigentlich Mittagspause gehabt, aber die Mitarbeiter gaben mir am Freitagnachmittag frei, da ich in der Woche noch keinen freien Mittag hatte.

Reflexion

Ich bin sehr froh darüber, dass ich mein Praktikum in der Königsapotheke durchgeführt habe, da ich sehr nett aufgenommen wurde und mir die Mitarbeiter viel erklärt und gezeigt haben. Ich durfte schon nach dem ersten Tag viele Aufgaben selbstständig erledigen. Mich hat es verwundert, dass die Berufe in einer Apotheke so vielfältig sind. Schon an meinem zweiten Tag hatte ich die Aufgabe, alleine die neue Ware einzuscannen und zu verbuchen. Das hat mich sehr erfreut, da ich nicht gedacht hätte, dass ich viele Arbeiten alleine durchführen darf.  Dank diesem Praktikum weiß ich jetzt, dass der Beruf "Pharmazeutisch- kaufmännische Angestellte", ein Beruf wäre, der mir sicher sehr viel Spaß machen würde. Als PKA zu arbeiten gefällt mir deshalb so gut, da es ein sehr vielfältiger Job ist. Man ist den ganzen Tag auf den Beinen, hat im Verkauf mit den Kunden zu tun, aber man beschäftigt sich auch täglich mit dem kaufmännischen Bereich, indem man zum Beispiel neue Ware annimmt, Bestellungen und Rechnungen kontrolliert oder die Kundenaufträge ausführt. Der Beruf würde mir gefallen, da ich mich schon längere Zeit für Berufe im kaufmännischen Bereich interessiere, aber ich auch sehr gerne in Kontakt mit Menschen bin. Somit wären meine Wunschbereiche in diesem Job verbunden.

Ich würde jedem Schüler empfehlen, das BORS- Praktikum in der Königsapotheke zu absolvieren, da man sehr herzlich aufgenommen wird und jede Menge neuer Sachen lernt und sieht, bei denen man nicht denken würde, dass solche Aufgaben in einer Apotheke erledigt werden.