Klasse 7b (Creglingen)
ZurückVom 7. bis 11. Mai 2007 verbrachten wir unseren Schullandheim-Aufenthalt in Creglingen, etwa 25 km von Rothenburg ob der Tauber entfernt. Wir, das waren 27 Schüler der 7b mit Frau Honer und Herrn Voß.
Von Creglingen selbst waren wir absolut enttäuscht. Das so genannte Städtchen war in Wirklichkeit ein sehr ländlich geprägtes Dorf mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern und dem laut Fr. Honer bekannten Riemenschneider-Alter. Am ersten Tag erkundeten wir alles bei einer Dorfrallye und der Kapellen-Besichtigung.
Die Jugendherberge selbst aber war schön und modern eingerichtet und bot ein abwechslungsreiches Programm mit Mountainbike-Fahren, Inliner-Kursen, Wellness- Angeboten, Teamtraining und abendlichen Discos.
Uns hat der Tag mit dem Teamtraining am Besten gefallen. Nach einigen Aufwärmübungen mussten wir als Gruppe eine Strategie entwickeln, um der Trainerin ein Seil abzunehmen. Später wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und nun ging es einmal darum, als Gruppe blind einen Parcours zu durchlaufen, oder über Hölzer zu balancieren und uns gegenseitig durch ein Spinnennetz zu heben, ohne das Netz zu berühren. Anfangs ging so einiges schief. Nachdem wir aber mal kapiert hatten, dass klare Absprachen und eine gute Planung im Vorfeld notwendig sind, klappte es ganz gut.
Am dritten Tag war zum Leidwesen einiger wieder Kultur angesagt: Besichtigung von Rothenburg ob der Tauber. Die Stadtführung war eigentlich ganz interessant, genauso wie das mittelalterliche Kriminal- und Foltermuseum. Die Stadt selbst war aber ein einziger Touri-Kitsch-Laden. Shoppen war für uns nicht drin. Außerdem regnete es in der Mittagspause heftig.
Am vierten Tag war wieder körperliche Aktivität gefordert: nach einem Training im Mountainbike-Fahren und einer kurzen Tour, wanderten wir zum Münstersee, um eventuell noch Baden zu können. Das Wasser war aber total veralgt, unserer Einschätzung nach, Güteklasse drei (hatten wir kurz zuvor bei Herrn Voß gelernt). Um pünktlich beim Abendessen zu sein, hetzten uns unsere Lehrer zurück zur JuHe. Einige kamen da fast an ihre Grenzen und die ein oder andere Blase gab es auch. Dafür schmeckte das Abendessen besser als je zu vor.
Bei einer Abschluss-Disco und dem anschließenden Grillen konnten wir den letzten Abend noch richtig genießen. Am nächsten Morgen hieß es nur noch aufräumen und dann ging es zurück nach Rottweil.













