Mathe im Advent: 3. Platz für die RS Rottweil

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01.02.2018

Erfolgreiche Mathe-Tüftler aus Südbaden hat die Gisela und Erwin Sick-Stiftung ausgezeichnet: Erstmals gab es Preise für den regionalen Wettbewerb von "Mathe im Advent" - unter den Preisträgern befindet sich auch die Realschule Rottweil. In der Kategorie "Beste Haupt- und Realschulen" errang sie den dritten Platz.

 

Der digitale Adventskalender "Mathe im Advent 2017" begeisterte bundesweit mehr als 132.000 Kinder und Jugendliche. Im Regierungsbezirk Freiburg gingen an 109 Schulen 398 Klassen mit 4747 Tüftlern ins Rennen - damit nahmen viermal so viele Klassen wie im Vorjahr teil.

Zu dieser südbadischen Rekordbeteiligung beigetragen hat die Gisela und Erwin Sick Stiftung, die das bundesweite Projekt seit 2015 unterstützt. Im vergangenen Jahr übernahm sie erstmals zusätzlich die Teilnahmegebühr für alle Schulen im Regierungsbezirk Freiburg. So konnten neben den Einzelspielern auch Klassen aller Schulformen beim Adventskalender für die vierten bis sechsten und die siebten bis neunten Klassenstufen kostenlos teilnehmen.

Unter dem Motto "Mathe ist mehr als Rechnen" stand vom 1. bis 24. Dezember täglich eine spannende Aufgabe bereit, welche die mathematische Kreativität fördern und herausfordern sollte. Die kniffligen Mathe-Mischungen hatten wieder Bezug zu verschiedenen MINT-Bereichen und Alltagssituationen. So ging es um die gerechte Zusammensetzung einer Sportmannschaft, den zeitoptimierten Weg zur Arbeit oder die geregelte Sitzverteilung im Weihnachtskonzert.

Im regionalen Wettbewerb in Südbaden haben sich von den 109 teilnehmenden Schulen 26 Schulen erfolgreich geschlagen und in den unterschiedlichsten Preiskategorien gewonnen.

Zur Auszeichnung der erfolgreichsten Klassen und Schulen in Südbaden luden die Gisela und Erwin Sick Stiftung mit der Mathe im Leben gemeinnützige GmbH, die "Mathe im Advent" ausrichtet, jetzt in das Gisela Sick Bildungshaus in Waldkirch ein. Prämiert wurden jeweils die drei besten Schulen der verschiedenen Schulformen und jeweils die drei besten Klassen der dritten bis zehnten Klassenstufen. Entscheidend für die Platzierungen war bei den Schulen die Anzahl der richtigen Antworten und bei den Klassen der Prozentsatz der richtigen Antworten. Mehr als 160 Schüler und Lehrkräfte aus den Regionen Südlicher Oberrhein, Schwarzwald-Baar und Hochrhein-Bodensee wurden in einer unterhaltsamen Preisverleihung geehrt.

Gisela Sick, Vorsitzende des Stiftungsrats, begrüßte die Gäste. Franz Bausch, Geschäftsführer der Sick Stiftungs GmbH, zeigte sich erfreut, dass die Stiftung mit ihrer Förderung so viele junge Leute zur Teilnahme motivieren konnte. Damit erfülle das Projekt ein großes Anliegen von Gisela Sick, nämlich jungen Menschen eine gute Schulausbildung zu ermöglichen und zugleich ihr Interesse für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu wecken. Mit diesem Ziel geht ab der Jahresmitte auch das von der Stiftung geförderte Schülerforschungszentrum Region Freiburg im benachbarten Georg-Scholz-Haus an den Start, berichtete Benno Bohn, Vorstandsmitglied des Trägervereins und Konzern Ausbildungsleiter der SICK AG.

Durch die Preisverleihung führten Stephanie Schiemann und Robert Wöstenfeld. Die Organisatoren von "Mathe im Advent" waren eigens aus Berlin angereist. Gemeinsam mit Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Vorstandsteams der Stiftung, und Jürgen Werner, Mitglied des Stiftungsrats, überreichten sie den Gewinnern Urkunden und attraktive Preise aus der Verlags- und Spiele-Branche unter anderem Mathematikkoffer, Geobretter, Mathe-Bücher und -Kalender sowie weitere Tüfteleien. Zur Abwechslung wurde auch auf der Bühne bei "Wer wird Mathe-Millionär" kräftig weiter geknobelt. Anna Wachenfels und Paolo Brenzinger von der städtischen Musikschule Waldkirch sorgten für eine gelungene Begrüßung der Gäste.

Frank Loose vom Präsidium der Deutschen Mathematiker-Vereinigung reiste extra aus Tübingen an, um lobende Worte für alle Beteiligten auszusprechen: "Die spielerischen Aufgaben von ?Mathe im Advent? eignen sich fantastisch, um junge Menschen für die Mathematik zu begeistern. Sie zeigen Anwendungen der Mathematik und stellen so den Bezug des Faches zum Alltag her. Außerdem machen sie einfach Spaß."

Presseartikel (SchwaBo, 2.3.2017)