Musical "Ali-Baba"
ZurückDer nachfolgende Bericht stammt von Frau Gommel, Mitarbeiterin vom "Schwarzwälder Bote". Der Artikel wurde am 24.05.2007 unter "Rottweil (kago)" veröffentlicht. Die Zustimmung der Verfasserin zur Veröffentlichung hier wurde eingeholt.
Glitzernde, Stoffe, klingende Pailletten an orientalischen Hüfttüchern, Flötenspieler und Schlangenbeschwörer nebst Räubern, Nachtwächtern, Dienerinnen und - natürlich - Alibabas Familie selbst tummeln sich drei Abende lang im Festsaal der Gymnasien, um in einer etwas ungewöhnlichen Märchenfassung ein anregendes Musical auf die Bühne zu bringen.
Seit Jahren macht die Realschule mit Projekten Furore, die Peter Eisenschmidt, Gabi Mohm und Margit Honer mit bis zu 130 Kindern und Jugendlichen auf die Bühne bringen. Die drei AG-Gruppen Chor, Theater und Musik, bereiteten wieder seit September auf das immerhin zwei Stunden dauernde Geschehen vor.
Ins Auge fällt sofort das plakative Bühnenbild, das Margit Honer mit den Schülern auf einer Baumwollbahn umsetzte. Unter Mitwirkung von Peter Eisenschmidt führt das 16-köpfige Instrumentalensemble auf solide Weise durch die Handlung, sorgt für eine gute Basis, auf der die Chorstimmen einsteigen können. 12 Solisten spielen und singen sich in die orientalische Geschichte hinein, in der plötzlich »lebende« Rottweiler Mülltüten auftauchen, die sich schließlich als Angehörige einer Räuberbande entpuppen.
Doppelmoral, gesellschaftliche Unterschiede, Probleme mit dem lieben Geld ziehen sich neben schönen Sequenzen zum orientalischen Markttreiben thematisch durch das Stück. Dabei zeigen die Soloparts; dass die Spieler eindrucksvoll in ihre Rollen eintauchen, ihre Stimmen und Spielereien lieben und sich so holprig entfalten können.
Die Klassen 7a und 7b verbinden mit der Aufführung ihr WVR-Projekt So ist die 7b für Kulissen, Eintrittskarten, Kostenaufstellung und Abrechnung zuständig, die 7b agiert als Bühnenhelfer, Bewirter und Programmheftegestalter.
Dass vor allem den Jüngsten bei diesem Projekt sehr viel Ausdauer abverlangt wird, zeigt sich hin und wieder. Aber wer die Aufführung sieht, merkt auch schnell, wie lohnenswert so ein gemeinsamer Kraftakt ist.
Impressionen:













































