Präparation eines Schweineauges

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29.04.2010

Am 29.04.2010 erlebte die Klasse 7a einen NWA-Unterricht der besonderen Art: Die Schülerinnen und Schüler wurden zeitgleich von zwei Lehrkräften unterrichtet. Während die eine Klassenhälfte sich mit einem Funktionsmodell des Auges beschäftigte ("Wie funktioniert ein Auge?"), präparierte die andere Hälfte der Klasse ein Schweineauge ("Wie ist ein Auge aufgebaut?").  

Aufgeregt und gespannt - das bevorstehende Ereignis hat sich irgendwie schon herumgesprochen - wartete die ganze Klasse vor der verschlossenen Türe des Unterrichtsraumes: Dann wurde die Tür aufgeschlossen und wir sahen die vorbereiteten Augen in einem großen Beutel. Einigen wurde bei dem Anblick kurzfristig ganz flau im Magen.

Nach einem kollektiven "wääh" und "iiiiih" gab es noch einige kurze einführende Worte der betreuenden Lehrkräfte, bevor es dann "zur Sache" ging: Das Schweineauge wird präpariert - dazu musste eine umfangreiche Anleitung gelesen werden:

Experimente mit dem Kunstauge:

 

In darauffolgenden Stunde wurde noch einmal der Aufbau und die daraus resultierenden Funktionen/Möglichkeiten besprochen. Es war sicher interessant, einmal ein "echtes" Auge von ganz nah zu sehen und live zu sehen, wie es tatsächlich aufgebaut ist. Eine weitere wichtige Erkenntnis war, dass Abbildungen und Kunststoffmodelle nur entfernt einem realen Auge entsprechen. Zudem war das anfängliche "Ekelgefühl" bei den meisten bereits nach kurzer Zeit verschwunden und man beschäftigte sich intensiv und "handgreiflich" mit dem Auge.