Schullandheim 7d
ZurückTag 1:
Der Treffpunkt für unsere Fahrt ins Schullandheim nach Creglingen war um 7.40 Uhr am Busbahnhof. Die Klasse 7c, die mit uns ins Schullandheim fuhr, fuhr im selben Bus mit. Um 8.00 Uhr waren alle Koffer und Taschen verstaut und die Fahrt ging mit dem Busunternehmen "Müller" aus Bösingen los. Unser Busfahrer hieß Martin und die Schüler beider Klassen hielten sich an seine Anweisungen. Nach einer zweistündigen Fahrt machten wir einen 15-minütigen Zwischenstopp an einer Raststätte. Die letzten zwei Stunden vergingen genauso schnell, wie die ersten beiden. Am Schullandheim Creglingen froh angekommen, verlief die Zimmerverteilung recht schnell und alle waren zufrieden mit der Zimmerbelegung. Nach dem Mittagessen gab es eine kleine Pause. Danach trafen wir uns auf dem Hof hinter der Jugendherberge. Herr Lenz und Frau Hausch teilten uns in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe ging zuerst mit Herrn Lenz in den Niedrigseilgarten, der neben der Jugendherberge lag. Die andere Gruppe begab sich mit Frau Hausch in die Stadt, um die Stadtrallye zu veranstalten. Nach ein bis zwei Stunden sollte ein Wechsel stattfinden, sodass alle dieselben Events erleben konnten. An der Eisdiele "Michelangelo" teilten wir uns in Dreiergruppen auf. Wir verabredeten, dass wir uns nach einer Stunde wieder hier treffen wollten. Dann konnten wir losziehen.
Herr Lenz hatte uns ein beidseitig bedrucktes Blatt mit Fragen über die Stadt und über ihre Umgebung ausgeteilt. Es war unsere Aufgabe, die vielen Fragen richtig zu beantworten. Wir hatten zum Beispiel herauszufinden, wie die drei Türme der Stadtbefestigung hießen. Das Wappen auf dem Rathaus zeichneten wir ab und mussten auch ein schönes Fachwerkhaus abzeichnen! Wie lang ist der Fluss Tauber, war eine weitere Frage. Wann bekam Creglingen die Stadtrechte verliehen? Wie viele Teilgemeinden gehören zur Stadt? Wen oder was stellt die Statue vor der evangelischen Stadtkirche dar? Wir mussten um diese Fragen beantworten zu können mit Einheimischen reden und kreuz und quer in der kleinen Stadt herumrennen. Es war sehr spannend, denn wir konnten dabei sehr viel über Creglingen und seine Geschichte erfahren.
Am Mittag wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe mit Frau Hausch ging in die Stadt Creglingen und machte dort eine Stadtrallye. Die Gruppe mit Herr Lenz war im zu dieser Zeit im Niedrigseilgarten. Dort gab es sechs Stationen: Die erste Station waren drei Drahtseile, die in einem Dreieck gespannt waren und man musste zu zweit zusammen und über die Seile laufen, die nur sehr schmal waren. Sie sind immer weiter auseinander gegangen. Als zweites war gute Zusammenarbeit wichtig. Wir mussten eine Kette bilden und dann über einen schmalen Balken balancieren. An dritter Stelle war Balance wichtig. Wir mussten über vier Paletten kriechen, die über dem Wasser hingen. Anschließend holten wir ein Gummikrokodil aus dem Wasser fischen und der, der nach einem drankam, musste es wieder zurück bringen und ein neues holen. Dann war Koordination gefragt. Wir mussten seitlich an einer Kletterwand laufen. Einer klettert und ein anderer läuft unten mit und hat aufgepasst, dass keiner hinunterfällt. Dann mussten wir uns unterschiedliche Hürden stellen. Als erstes mussten wir auf einem Drahtseil alleine balancieren. Dann über wacklige Bretter und als nächstes waren hängende Reifen. Das größere Problem für Jungs war, dass man oft in den Spagat gefallen ist. Anschließend kamen noch ein paar wacklige Bretter. Zum Abschluss mussten wir noch durch ein Netz. Man durfte jedes Loch nur einmal benutzen. Das heißt, jede Person musste durch ein anderes Loch. Die leichteren nach oben und die nicht so gelenkigen nach unten.
Den Abend ließen wir mit der "Welcome-Party" ausklingen, bei der anfangs nicht viel los war, weil die meisten draußen spielen waren. Um 22.00 Uhr war die Party dann zu Ende und wir mussten alle schlafen gehen.
Tag 2:
Am Dienstag fuhren wir morgens um 9.00 Uhr mit dem Bus an der Jugendherberge los. Unser Ziel war fünf Kilometer von Bad Mergentheim entfernt ein Wildtierpark - der größte Wildpark Deutschlands.
Dort angekommen, versammelte sich unsere Klasse am Eingang, um den Park gemeinsam zu betreten. Herr Lenz erklärte kurz wie wir uns zu verhalten hatten. Danach durften wir die ganze Zeit frei im Park bewegen. Nun begann die Fütterung der Greifvögel. Die Tierpflegerin, die uns ein Stück durch den Park führte, erklärte uns viel Wissenswertes über die verschiedenen Arten. Nach den Vögeln ging es weiter zum Rotwild, den Bären, den Wölfen, den Fischottern und zu den Bibern. Als wir auf eine Tür mit der Aufschrift "Nur für starke Nerven" stießen, waren viele Schüler sehr gespannt. In diesem höhlenartigen Gewölbe hinter dieser Tür befanden sich ägyptische Flughunde. Nach den Flughunden folgten Eisfüchse, ein kleiner Streichelzoo, zwei Teiche mit verschiedenen Fischen oder Schildkröten und ein Gehege in dem man Rehe füttern und streicheln konnte. Außerdem gab es noch eine Haus- und Nutztiervorführung. Dort zeigte man ein Kaltblutpferd, Schafe, Ziegen, einen Hütehund, Gänse, Tauben, Hühner, und Kamele. Als die Tierparkführung vorbei war, sind wir anschließend fünf Kilometer in der Hitze ins Bad Mergentheimer Solymar, das Freizeitschwimmbad, gewandert.
Im Schwimmbad angekommen, bekam jeder Schüler einen Chip und es ging zum Umziehen. Wir trafen uns umgezogen in Schwimmklamotten am Becken. Herr Lenz sagte uns, dass wir uns jede halbe Stunde treffen sollten und dann durften wir auch schon los. Jeder durfte sich im ganzen Schwimmbad frei bewegen. Es gab ein Wellenbad, das jede Stunde anging, eine Rutsche, die Black Hole hieß, ein Whirlpool ein Außen und natürlich zwei Innenbecken. Als das Wellenbad das erste Mal anging , waren so gut wie alle Mitschüler der Klasse dabei und es hat allen großen Spaß bereitet, denn die Wellen wurden immer höher und das Becken, indem wir standen, war zu tief, das heißt wir konnten nicht stehen. Nach dem Wellenbad hat uns ein Bademeister im Nichtschwimmerbecken ein paar Tauchringe gegeben und wir durften damit spielen. Ein paar Mädchen haben sich im oberen Becken sehr lustige Frisuren gemacht und Herr Lenz und Frau Hausch haben sehr gelacht und Bilder von ihnen gemacht. Um 17.00 Uhr hat uns der Bus wieder zurück in die Jugendherberge gebracht.
Am Abend haben wir Rundlauf, Badminton, Volleyball gespielt oder auch Waveboard gefahren. Wir hatten alle viel Spaß ! Sonst haben wir nicht sehr viel gemacht, weil alle so müde waren. Es war für die Klasse ein sehr schöner, aber anstrengender Tag.
Tag 3:
Heute war unser "Team-Tag". Wir begannen um ungefähr 10 Uhr mit einem Kreis, wo wir uns so ordnen mussten, dass der jüngste Schüler am Anfang und der älteste Schüler am Ende stand. Da wir nicht reden durften, malten die meisten die Zahlen in die Luft oder machten die Konturen der Zahlen mit dem Fuß auf dem Boden nach. Nach dieser Übung stellte sich die Klasse auf zwei Bänke. Wir sollten uns nach der Größe ordnen. Wir durften aber nicht runterfliegen. Falls das passierte, musste diese Person einen Witz erzählen, ein Lied singen oder eine Geschichte erzählen. Als Hilfsmittel hatten wir zwei Getränkekisten. Am Ende standen alle in der Größenordnung. Bei der nächsten Übung wurden wir aufgeteilt und wir mussten auf einem kleinen Parcours unser Gleichgewicht halten. Die zweite Gruppe machte eine Übung, wo die einzelnen Personen über ein Seil mussten. Die Schwierigkeit bestand darin mit den anderen Schülern in Verbindung zu bleiben. Nach dieser Übung war Mittagessen und zwei Stunden Pause. Nach der Mittagspause mussten wir auf kleinen Matten uns zusammen drängen. Je weiter die Übung verlief, desto weniger Matten wurden es. Nach dieser Übung mussten wir durch ein Seil hindurchrennen: Erst alleine,.dann zu zweit, dann zu viert und dann die ganze Klasse ohne erwischt zu werden. In der nächsten Übung mussten wir uns zu Gruppen von drei oder vier Schülern zusammenschließen. Wir sollten nur mit zwei, höchstens drei Beinen auf dem Boden bleiben. Allen Gruppen gelang das auf allen Vieren, hüpfend oder rollend. Für die letzte Übung sollten wir Kleidung anziehen, die nass werden konnte. Wir bekamen Rohre und dann mussten wir die Rohre verbinden. Dann wurde Wasser mit Eimern zum Rohr gebracht und durch die Rohre lief das Wasser zu einem Bottich. Als wir fertig waren begann eine kleine Wasserschlacht, wo niemand trocken blieb - auch die Lehrer nicht!!
Am Abend gab es eine Cocktail-Party mit Cocktails natürlich ohne Alkohol. Dazu gab es Snacks und Musik. Später gingen einige hinunter, um Volleyball zu spielen. Alle waren gut drauf und hatten viel Spaß!
Tag 4:
Frühmorgens nach dem Frühstück versammelten wir uns vor der Jugendherberge und warteten auf den Bus, mit dem wir zirka eine Stunde nach Würzburg fuhren. Nach unserer Ankunft besuchten wir zuerst eine alte Burg. Da diese ziemlich hoch gelegen war, hatten wir eine schöne Aussicht über die Stadt. Wir machten viele tolle Fotos und besichtigten danach viele weiter Geheimnisse der Burg. Anschließend wanderten wir talwärts in die wunderschöne und geschichtsträchtige Innenstadt Würzburgs. Durch die Wärme an diesem schönen Tag, erschien uns der Weg länger als er eigentlich war.
In der Stadt teilten wir uns in Gruppen auf. Danach durften wir selbstständig shoppen gehen. Das machte allen am meisten Spaß! Es gab viele tolle Läden, in die wir leider nicht alle hingehen konnten. Nach drei Stunden traf sich die Klasse wieder. Auf dem Weg zum Bus begann es leicht zu regnen. Im Bus unterhielt man sich über den schönen Mittag.
Nach unserem Ausflug nach Würzburg gestalteten wir den Abend mit einer Modenschau, bei der sich die Jungs als Mädchen verkleideten und umgekehrt. Auch unsere Lehrer machten mit!
Lehrersieger: Herr Lenz (gestylt von Julia, Diana, Jana und Vanessa) und Frau Hausch (selbst gestylt)
Klassensieger 7c: Elias (gestylt von Kader) und Nora (?)
Klassensieger 7d: Jonas (gestylt von Polina) und Adina (gestylt von David)
Anschließend gab es noch eine Grillparty, bei der wir den gelungenen Schullandheimaufenthalt feierten.
Tag 5:
Am Abreisetag konnten wir alle zur Abwechslung mal etwas länger ausschlafen. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Freizeit. In dieser Zeit haben wir auf unseren Zimmern Spiele gespielt. Danach packten wir unsere Koffer. Anschließend fegten wir noch unsere Zimmer aus. Schließlich trafen wir uns in der Klasse vor der Jugendherberge und luden die Koffer in den gerade angekommenen Bus und stiegen ein.
Auf der Rückfahrt war es leiser, da wir alle sehr müde waren von den spannenden Aktivitäten. Nach etwa eineinhalb Stunden machten wir auf einem Rastplatz eine Pause. Da wir alle sehr hungrig waren, weil wir noch kein Mittagessen hatten, kaufte sich fast jeder im nahegelegenen Burger King etwas zu essen. Die restliche Fahrt ging schnell vorüber, da wir fast alle geschlafen oder uns ausgeruht hatten.
In Rottweil angekommen, warteten schon viele Eltern und freuten sich auf uns.

