Theaterausflug der 6er

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25.11.2010

"Oskar und die Dame in Rosa"

Am 25.11.2010 machte sich die Klassenstufe 6 zu Beginn der großen Pause auf den Weg zum Zimmertheater Rottweil. Als wir dort ankamen und sich alle endlich die Jacken ausgezogen hatten, suchte sich jeder seinen Platz. Alle warteten gespannt auf den Beginn.

Die Dame in Rosa saß auf dem Boden und schaute Fernsehen. Im Fernsehen kämpften zwei Frauen miteinander. Auf der Bühne standen noch ein Tisch, ein Stuhl und eine gelbe Kiste. Nach einer Weile räumte die Dame das Fernsehen weg und lief im Zimmer auf und ab. Dann setzte sie sich auf den Stuhl und nahm die Box in die Hand. Langsam öffnete sie die Kiste und holte den Inhalt heraus. Es war ein buntes beschriebenes Papier: Ein Brief von Oskar.

Oskar war ein sehr kranker Junge. Er litt an Blutkrebs. Die Operation war schief gelaufen und so musste Oskar sterben, es gab keine Hoffnung mehr für ihn. Er lag die ganze Zeit im Bett. Die Dame in Rosa war eine Frau, die sich rosa kleidete und kranke Kinder wie Oskar im Krankenhaus besuchte. Sie riet Oskar, Briefe an den lieben Gott zu schreiben. Sie gab ihm einen Tipp: Mache es so, dass du an jedem Tag über 10 Jahre deines Lebens schreibst. Und so fing Oskar an Briefe an den lieben Gott zu schreiben. Diese las und spielte die Dame in Rosa uns dann vor. Oskar stellte sich ein schönes Leben vor, z. B. dass er sich verlieben würde. In seinem Traumleben stellte er sich aber auch traurige Dinge vor, z. B. dass seine Eltern ihn im Stich lassen würden. Sein Leben hörte sich fast wie Wirklichkeit an. Es gab sehr traurige Dinge - aber auch wunderschöne!

Am 20.12. gab die Dame in rosa Oskar den Tipp Briefe zu schreiben und 12 Tage später am 31.12 starb Oskar. In einer halben Stunde in der Rosa mit Oskars Eltern Kaffee trinken war hat. Das war sehr traurig! Aber es gehörte einfach zu dem Stück.

Das ganze Stück wurde nur von der Dame in Rosa gespielt. Trotzdem fand ich das Stück einfach wunderschön gespielt. An den Gesichtsausdrücken konnte man die meisten Situationen sehr gut erkennen.

Mirjam Tobert